ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2002Umweltmedizin: Unfruchtbar durch Schwermetalle

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Umweltmedizin: Unfruchtbar durch Schwermetalle

Dtsch Arztebl 2002; 99(17): A-1122 / B-867 / C-787

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LNSLNS Umweltapotheker spüren Giftquelle auf.
Die Arbeitsgemeinschaft der Umweltapotheker (AAU), Erlangen, vermutet, dass Frauen durch Anlagerungen von Holzschutzmitteln, Schwermetallen und anderen Chemikalien im Körper unfruchtbar werden können. „Bis in die 80er-Jahre hinein wurden Holzschutzmittel verwendet, die für Menschen hoch giftig sein können“, erklärt Thomas G. Stiegler, Sprecher der AAU. Auch Blei in alten Wasserleitungen könne gesundheitliche Schäden auslösen, beziehungsweise das Gleichgewicht des weiblichen Hormonhaushalts beeinflussen. Ebenso Quecksilber, das in Amalgam-Zahnfüllungen vorhanden ist.
Die bundesweit rund 150 Umweltapotheker bieten an, die Giftquelle aufzuspüren. Schwermetalle wie Blei, Cadmium oder Quecksilber im Körper könnten über eine Haar-Mineralstoff-Analyse nachgewiesen werden, berichtet Stiegler. Bei einer vermuteten Belastung durch Schadstoffe in der Wohnung wird eine Staub-, Luft- oder Materialprobe analysiert. Einige der speziell weitergebildeten Umweltanalysten sind TÜV-geprüfte Schadstoff-Gutachter. Bei der Telefon-Hotline 0 91 31–99 20 41 wird der jeweils nächstgelegene Umweltapotheker vermittelt.
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