ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2002Disease Management: Ärzteverbünde gegen Bundesmantelvertrag

POLITIK

Disease Management: Ärzteverbünde gegen Bundesmantelvertrag

Gerst, Thomas

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LNSLNS Die Vertreter von sechs Ärzteverbünden sprachen sich bei einem Treffen in Frankfurt/M. gegen einen Bundesmantelvertrag zwischen Kassenärztlicher Bundesvereinigung und den gesetzlichen Krankenkassen zur einheitlichen Umsetzung von Disease-Management-Programmen (DMP) aus. Dadurch werde auch der von der Politik und den Krankenkassen gewünschte Wettbewerb verhindert. Vorzuziehen seien Rahmenvereinbarungen für regionale Lösungen, die in Zusammenarbeit mit den Kassenärztlichen Vereinigungen besser auf die jeweiligen Verhältnisse vor Ort zugeschnitten werden könnten. Gleichzeitig würden so die Verbünde (unter anderen die MEDI-Verbünde Nordwürttemberg und Berlin sowie die Ärztegenossenschaft Schleswig-Holstein) ihre Funktionsfähigkeit als Parallelorganisation zu den Kassenärztlichen Vereinigungen unter Beweis stellen.
Alle Teilnehmer waren sich darüber einig, dass die medizinische Qualität und die Prozessqualität der DMP unbedingt von Ärzten definiert werden sollen. Auch müsse verhindert werden, dass die Besservergütung der DMP zulasten der Ärzte und Patienten in der Regelversorgung gehe. TG
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