ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2002Aids-Erkrankung: Bemerkenswerte Postition Deutschlands

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Aids-Erkrankung: Bemerkenswerte Postition Deutschlands

Dtsch Arztebl 2002; 99(17): A-1146 / B-956 / C-899

Kretschmer, E.

Zum Halbjahresbericht I/2001 des Robert Koch-Instituts:
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LNSLNS Im Aids-Halbjahresbericht I/2001 vom 28.November 2001 stellt das RKI Berlin unter Punkt 11. der Technischen Anmerkungen erneut fest, dass: „1993 eine einzige Meldung erfasst wurde, bei der die berufliche Exposition als wahrscheinlicher Infektionsweg und Ursache für eine Aids-Erkrankung anzusehen ist. Da dies jedoch nicht zweifelsfrei gesichert ist, wurde . . .“
Ich erlaube mir, nochmals auf diese Problematik aufmerksam zu machen und betone dabei, dass es in der hierzu weltweit geführten akademischen Diskussion bisher ausschließlich darum gegangen ist, einen schlüssigen Beweis dafür zu verlangen, dass allein eine HIV-Infektion
Aids auslösen kann. Und so wie die Dinge nun mal stehen, bezieht Deutschland seit Jahren dabei eine bemerkenswerte Position. Denn der einzige und deshalb hier bemühte und aus 1993 datierte Fall ist augenscheinlich zweifelhaft . . .
Med.-Rat Dr. med. E. Kretschmer, Haasenweg 3, 09618 Brand-Erbisdorf
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