ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2002GKV: Mehr Sorge um Familien

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GKV: Mehr Sorge um Familien

Dtsch Arztebl 2002; 99(17): A-1148 / B-980 / C-920

Berning, Johannes

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LNSLNS . . . Herr Dr. Clade verkennt völlig, dass ein beträchtlicher Teil dieser Angestellten deshalb in der GKV ist und auch dort bleiben wird, weil er sich als Familienernährer mit Kindern nicht den auf Dauer existenzgefährdenden Beiträgen in der PKV aussetzen wird. Eine Erhöhung der Beiträge in der GKV um bis zu 33 % ist zwar schmerzhaft, aber im Vergleich zu den deutlich höheren und auf Dauer ruinösen Beiträgen (bei einer eingebauten jährlichen Steigerungsdynamik von acht bis zehn Prozent) gar nichts.
Herr Dr. Clade sorgt sich um die angeblichen verfassungsrechtlichen Ansprüche der PKV auf Profit, um die verfassungsrechtlich viel höher anzusiedelnden Rechte von Familien auf Berücksichtigung bei der Beitragsbemessungsgrenze (bei einer Beitragsbemessunggrenze, die derzeit völlig ignoriert, ob ein Single, Doppelverdiener oder eine Familie von dem Gehalt zu unterhalten ist) sorgt Dr. Clade sich nicht . . .
Johannes Berning, In den Stämmen 6, 44265 Dortmund
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