ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2002Neurovaskuläre Kompression des Hirnstamms als eine mögliche Ursache der arteriellen Hypertonie: Schlusswort

MEDIZIN: Diskussion

Neurovaskuläre Kompression des Hirnstamms als eine mögliche Ursache der arteriellen Hypertonie: Schlusswort

Geiger, Helmut

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LNSLNS Für die Zuschrift von Naraghi et al. möchte ich mich bedanken, da darin noch einmal zum Ausdruck gebracht wird, dass weitere wissenschaftliche Studien zur neurovaskulären Kompression der ventrolateralen Medulla oblongata nur an Zentren durchgeführt werden sollten, die eine ausreichende Expertise mit dieser Thematik haben. Dabei möchte ich darauf hinweisen, dass die Gruppe von Fahlbusch und Naraghi bisher in Deutschland die meisten derartigen Operationen durchgeführt hat. Die interdisziplinäre Erforschung dieses interessanten Projektes, das zusammen mit den Unterzeichnern des Leserbriefes an der Universitätsklinik Erlangen initiiert wurde, hat in den letzten Jahren viele neue Aspekte zur Pathogenese der neurogenen Hypertonie eröffnet. Ergänzend zu meinem Beitrag möchte ich auf die kürzlich publizierten Arbeiten zur Genetik (1) und zur Pathophysiologie (2) der neurovaskulären Kompression sowie zu den Langzeitergebnissen nach mikrovaskulärer Dekompression (3) hinweisen.

Literatur
1. Luft FC: Monogenic hypertension: Lessons from the genome. Kidney Int 2001; 60: 381–390.
2. Schobel HP, Frank H, Naraghi R, Geiger H, Titz E, Heusser K: Hypertension in patients with neurovascular compression is associated with increased central sympathetic outflow. J Am Soc Nephrol 2002; 13: 35–41.
3. Frank H, Schobel HP, Heusser K, Geiger H, Fahlbusch R, Naraghi R: Long-term results after microvascular decompression in essential hypertension. Stroke 2001; 32: 2950–2955.

Prof. Dr. med. Helmut Geiger
Medizinische Klinik IV / Nephrologie
Universitätsklinikum Frankfurt/Main
Theodor-Stern-Kai 7
60590 Frankfurt

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