ArchivDeutsches Ärzteblatt17/2002Biphasisches Insulin-Analogon: Optimierte Therapie

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Biphasisches Insulin-Analogon: Optimierte Therapie

Dtsch Arztebl 2002; 99(17): A-1175 / B-913 / C-831

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LNSLNS Die konventionelle Insulintherapie kann effizienter, einfacher und sicherer gestaltet werden mit einem neuen biphasischen Insulin-Analogon, das die postprandialen Hyperglykämien selbst dann stärker reduziert als humanes Kombinationsinsulin 30/70, wenn es bei – oder unmittelbar nach – der Mahlzeit injiziert wird.
Den fehlenden Spritz-Ess-Abstand wertete Dr. Gerhart Schmeisl (Bad Kissingen) gerade im praktischen Alltag als relativ wichtig, da hierdurch eine bessere Steuerbarkeit erreicht werde. Wenn eine intensivierte Insulintherapie nicht möglich oder nicht gewünscht ist, ermögliche das biphasische Analoginsulin Novo Mix® 30 die beste moderne Therapie: eine bessere postprandiale Blutzuckereinstellung durch ein schnell wirkendes Insulin aspartat und ein geringeres Hypoglykämie-Risiko durch ein lang wirkendes Protamin- Insulin aspartat im Verhältnis 30 zu 70. Ungewollte Hypoglykämien am späten Vormittag oder spätabends, die durch Überschneidungen von mehreren Mischinsulinen nicht immer zu vermeiden sind, erfordern normalerweise Zwischenmahlzeiten, was speziell bei älteren Patienten, die sich nicht selbst spritzen können, Probleme macht – aber auch für junge Typ-2-Diabetiker störend sein kann.
Verglichen mit humanem Kombinationsinsulin 30/70 ist unter dem biphasischen Insulin-Analogon signifikant seltener mit schweren Hypoglykämien zu rechnen, so der Referent bei der Einführungs-Pressekonferenz der Firma Novo Nordisk Pharma in Wiesbaden. Im ersten Jahr kam es nach seinen Angaben bei einer Studie mit 95 Patienten unter NovoMix 30 nur zu vier, im zweiten Jahr zu keiner schweren Hypoglykämie, während die Zahlen in der Vergleichsgruppe bei elf und acht Episoden lagen.
Das neue Produkt kann zur Kombinationsbehandlung mit oralen Antidiabetika eingesetzt werden und wird auch in einem neuen Pen angeboten (FlexPen®, Inhalt 3 ml), der eine Dosierung in Einerschritten von 1 bis 60 Einheiten erlaubt. Le
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