ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2002Arzneimittel: Kooperation erforderlich
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LNSLNS Nach den vielen Aufgeregtheiten zum Thema „aut idem“ in der ärztlichen Presse meinen Dank für Ihren sachlichen Artikel. Als Apotheker kann ich auch nur an meine Kollegen und an die niedergelassenen Ärzte appellieren, dieses „mit heißer Nadel gestrickte“ Gesetz zum Anlass zu nehmen, in ein intensives interdisziplinäres Gespräch einzutreten, um eine praktikable und sinnvolle Anwendung einer „Aut-idem-Regelung“ zu praktizieren.
Die auch von Dr. Hopf geforderte enge – ich füge hinzu – „und gleichberechtigte“ Kooperation zwischen Arzt und Apotheker ist heute mehr denn je gefordert. Diese ist insbesondere essenziell für eine gemeinsame Argumentationslinie bei Gesprächen mit den Patienten „vor Ort“.
Kooperation erwarten wir – Apotheker und Ärzte an der Basis – aber auch von unseren Verbandsoberen. Eine gemeinsame Linie von Ärzten und Apothekern beim Thema Arzneimitteltherapie ist nötiger denn je. Es muss Schluss sein mit den Versuchen von Dritten – Industrie, Krankenkassen, Politik –, Konflikte zwischen uns zu schüren, damit diese weiterhin ungestört vom Fachwissen der Heilberufler im System ihre Interessen verfolgen können.
Dr. rer. nat. Thomas Hardt, Bonner Straße 81, 53757 Sankt Augustin

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