ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2002Arbeitsplatz: Na prima!

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Arbeitsplatz: Na prima!

Dtsch Arztebl 2002; 99(18): A-1220 / B-1042 / C-974

Kölbel, Tilo

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LNSLNS Da können wir jungen Ärzte uns ja wirklich beglückwünschen: Wie wir aus dem DÄ erfahren, wurde die wichtigste Interessensvertretung junger Ärzte in Deutschland, die „Projektgruppe Junge Medizin“, mal so eben bei einer privaten Geburtstagskaffeerunde des Bonner/Berliner Politikvereins von unserer Ge­sund­heits­mi­nis­terin initiiert. Selbst in ihrer knapp bemessenen Freizeit kümmern sich deutsche Politiker um die Sorgen der jungen Ärzte und geben Starthilfe für neue Gesprächskreise, die „Lösungsvorschläge aus der Praxis heraus“ erarbeiten sollen.
Nicht erwähnt wird in dem Artikel, dass dieselbe Ministerin unseren Einladungen zum Gespräch und Erfahrungsaustausch mit dem Arbeitskreis Junge Ärzte nicht folgen wollte. Zur Kontaktaufnahme schickte sie einen nachgeordneten Mitarbeiter, der uns zwar sein Mitleid mit unseren Arbeitsbedingungen bekundete, aber sonst nur immer wieder auf die Nichtzuständigkeit seines Ministeriums verwies.
Da es jetzt scheint, dass das Interesse der Ministerin erwacht ist, kann ich sie auf diesem Weg nur erneut einladen, mit uns Kontakt aufzunehmen (http://www.ak-junge-aerzte.de).
Kaffee und Kuchen können wir nicht bieten, dafür vielleicht „Lösungsvorschläge aus der Praxis heraus“.
Dr. med. Tilo Kölbel, Am Hegewinkel 24, 14169 Berlin
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