ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2002Soldaten rauchen beim Einsatz mehr

MEDIZIN: Referiert

Soldaten rauchen beim Einsatz mehr

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LNSLNS Viele Soldaten der in Durres, Albanien, eingesetzten KFOR-Truppe rauchen während des Auslandseinsatzes mehr als in ihrer Heimat. Dies ist das Ergebnis einer Befragung von mehrheitlich italienischen KFOR-Soldaten. 64 Prozent (540 Personen) beantworteten die Fragen über Alter, Rauchgewohnheiten und körperliche Aktivität. Die Hälfte der Soldaten rauchte, und 28,5 Prozent der Raucher hatte den Nikotinkonsum im Vergleich zum Aufenthalt im Heimatland erhöht. Weniger als 30 Prozent der Raucher trieben regelmäßig Sport. Die stärksten Raucher waren in der Gruppe der Griechen zu finden, gefolgt von Italienern und Türken. Nur 38 Prozent der Raucher hatten vor der Befragung von Militärärzten den Rat erhalten, das Rauchen zu beenden. Die Autoren fordern bei den Führungsstäben ein erhöhtes Problembewusstsein bezüglich des Tabakkonsums, rauchfreie Zonen sowie die verstärkte Förderung sportlicher Aktivitäten. me

Salvatore Rossitto, Pneumological Unit, ASL 8, Via E. Bufardeci 22, 96100 Siracusa, Italien.

Rossitto S, Roukas J: Smoking habit amongst Kfor servicemen in missions abroad. Giornale di Medicina Militare 2001; 151: 125–132.

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