ArchivDeutsches Ärzteblatt18/2002Milbiol vertreibt Milben aus der Matratze

VARIA: Wirtschaft - Aus Unternehmen

Milbiol vertreibt Milben aus der Matratze

Dtsch Arztebl 2002; 99(18): A-1250 / B-1066 / C-995

Volkert, Ramona

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LNSLNS Gegen Hausstaubmilben gibt es jetzt ein neues Spray, das, auf die Matratzen-Oberfläche gesprüht, den kleinen Tieren ein ganzes Jahr lang den Garaus machen soll. Milbiol® enthält Niemöl, ein Extrakt aus dem Samen des Niembaumes, das den Milben die Nahrungsgrundlage entzieht. „Die Bitterstoffe im Niemöl verderben den Milben einfach den Geschmack“, erklärte der Biochemiker Prof. Heinz Rembold (München). Im Laufe von drei Monaten nach der Sprüh-Attacke nimmt die Milbenkonzentration ab und bleibt – so die Untersuchung des Herstellers Hexal – weitere neun Monate lang deutlich erniedrigt. Milbiol wurde aufgrund dieser Daten vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte als nichtzulassungspflichtiges Arzneimittel anerkannt. Klinische Untersuchung zur Wirksamkeit beziehungsweise Vergleiche mit schützenden Matratzen- oder Bettwäsche-Überzügen (so genannte Encastings) fehlen bislang. Die Kosten für die Behandlung einer Matratze belaufen sich auf 15 Euro. Für die Matratze eines Doppelbettes steht die mittelgroße Flasche für 30 Euro zur Verfügung.
Dr. med. Ramona Volkert
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