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LNSLNS MMW-Arzneimittelpreis 2002 – verliehen durch die Medizinische Fachzeitschrift „MMW – Fortschritte der Medizin“, Verlag Urban & Vogel, München, an die GlaxoSmithKline-Gruppe für das Atemwegspräparat Viani®. Das Medikament Viani aus der Gruppe der inhalativen Atemwegstherapeutika für Asthmatiker ist ein Präparat, „das erstmals das langwirkende beta2-Sympathikomimetikum Salmeterol und das topisch wirksame Glukokortikoid Fluticason kombiniert“, heißt es in der Laudatio.

Jörg Thomas Hartmann Foto: privat
Jörg Thomas Hartmann
Foto: privat
Wissenschaftspreis – der Arbeitsgemeinschaft für Internistische Onkologie der Deutschen Krebsgesellschaft, an Dr. med. Jörg Thomas Hartmann, Abteilung für Hämatologie, Onkologie, Immunologie, Rheumatologie an der Medizinischen Universitätsklinik Tübingen (Ärztlicher Direktor: Prof. Dr. med. Lothar Kanz). Der Preis, den Hartmann stellvertretend für eine internationale Arbeitsgruppe erhielt, ist mit rund 7 500 Euro dotiert. Die ausgezeichnete Arbeit befasst sich mit der Biologie und Therapie von extragonadalen Hodentumoren.

AstraZeneca Scholars Award – verliehen anlässlich der 24. Jahrestagung des San Antonio Breast Cancer Symposions in San Antonio/Texas, Dotation: 18 000 DM, an Priv.-Doz. Dr. med. Christopher Poremba, Oberarzt, Leiter der Molekularpathologie am Gerhard-Domagk-Institut für Pathologie des Universitätsklinikums Münster. In Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern der Universitäten Basel und Berlin untersuchten Poremba und seine Arbeitsgruppe die Expression des Enzymkomplexes Telomerase an mehr als 600 Tumoren der Brust. Die Telomerase wurde in den 90er-Jahren als Molekül entdeckt, das für die Unsterblichkeit und das ungehemmte Wachstum von Tumorzellen verantwortlich ist, heißt es in der Laudatio.

Resident Research Award für Anästhesiologie – verliehen durch die American Society of Anesthesiologists (ASA) an drei deutsche Forscher. Den 1. Preis erhielt Dr. med. Carsten Bantel, Universitätsklinik für Anästhesiologie Münster („The paradoxical role of adenosine receptors in spinal G protein activation following peripheral nerve injury.“) Zum drittenmal in Folge Preisträger: Dr. med. Markus W. Hollmann, Universitätsklinik für Anästhesiologie Heidelberg („Inhibition of muscarinic m3 acetylcholine receptors by local anesthetics“). Der dritte Preis ging an Dr. med. Esther Pogatzki, Universitätsklinik für Anästhesiologie Münster („Peripheral and central sensitization after plantar incision in the rat hindpaw“).

International Aspirin® Award 2002 – an Prof. Dr. med. Aron Marcus, New York, in Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeiten zur Erforschung der Acetylsalicylsäure (ASS). Er untersuchte die Wechselwirkung von ASS mit Blutplättchen und die Interaktion von Blutplättchen und Blutzellen unter dem Einfluss von ASS. Der Aspirin Senior Award ist mit 25 000 Euro dotiert und wird von der Firma Bayer AG, Leverkusen, gestiftet.
Insgesamt 10 000 Euro erhielten der Kanadier Dr. James K. Hennan und der Brite Dr. med. Michael A. Saunders, die sich den „Young Researchers’ Aspirin Award 2000 teilen. Hennan legte eine Arbeit vor, die zeigte, warum die Arzneimittelgruppe COX-2-Hemmer das Risiko eines kardiovaskulären Ereignisses (zum Beispiel eines Herzinfarktes) offensichtlich erhöhen kann. Michael S. Saunders untersuchte die Wirkung von ASS auf solche Gene, die im Entzündungsmechanismus des menschlichen Körpers eine Rolle spielen. EB
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