Supplement: Praxis Computer

Healthcare Card in Taiwan

Dtsch Arztebl 2002; 99(18): [2]

EB

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m Eine multifunktionale, javabasierte Mikroprozessor-Karte für das Gesundheitssystem wird in Kürze in Taiwan erprobt. Die Gesundheitskarte der Firma Giesecke & Devrient, München (www.gi-de.com) ist nach dem Zwei-Schlüssel-Prinzip angelegt und verhindert den Missbrauch vertraulicher Patientendaten. Verschlüsselungsverfahren, digitale Signatur und individuell definierte Zugriffsrechte garantieren zusätzlichen Schutz. Bis 2003 sollen 24 Millionen Taiwanesen die Healthcare Card erhalten. Ärzte und Krankenhäuser werden mit 345 000 Health Professional Cards mit Signaturfunktion ausgestattet.
Der Gesundheitspass ist so angelegt, dass mindestens zwei Authentisierungen notwendig sind, bevor kritische Daten gelesen werden können. In Form einer persönlichen Geheimnummer besitzt der Patient mit seiner Karte den ersten „Schlüssel“. Den zweiten Schlüssel haben die Ärzte mit einer Arztkarte, der Health Professional Card. Nur mit der Karte des Patienten und seiner Einwilligung erhalten Ärzte Zugriff auf die elektronische Patientenkartei. Diagnose, Behandlung und Verschreibung speichert der Arzt mit Lesegeräten direkt auf die Chipkarte.
Die Daten der Gesundheitskarten werden durch symmetrische und asymmetrische Authentisierungs- beziehungsweise Verschlüsselungsverfahren geschützt. Individuell definierte Zugriffsrechte zu geschützten Segmenten im Kartenspeicher gewährleisten die Vertraulichkeit. Taiwan ist mit diesem Projekt das weltweit erste Land, das ein Gesundheitskartensystem auf Basis der Java-Technologie einführt. EB
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