ArchivDÄ-TitelSupplement: PRAXiSSUPPLEMENT: Praxis Computer 2/2002Pharma-Informationsdienste im Internet: für Ärzte und Patienten

SUPPLEMENT: Praxis Computer

Pharma-Informationsdienste im Internet: für Ärzte und Patienten

Dtsch Arztebl 2002; 99(18): [24]

Krüger-Brand, Heike E.

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LNSLNS Eine Website zum Thema „Schmerz“ hat die Hexal AG, Holzkirchen, unter www.schmerz.de entwickelt. Das Angebot richtet sich an Patienten und – passwortgeschützt – an Fachkreise. Der Patient erfährt unter anderem, wie Schmerzen entstehen, was akute und chronische Schmerzen sind und wie Schmerzen behandelt werden können. Im persönlichen (passwortgeschützten) Online-Schmerztagebuch kann der Anwender den Verlauf seiner Schmerzerkrankung dokumentieren und bis zu viermal täglich zum Beispiel Schmerzstärke, Schlafqualität und Medikamenteneinnahme auf einer virtuellen Skala bewerten. Die Angaben können gespeichert und ausgedruckt werden. Das Angebot für Fachkreise enthält unter anderem Hinweise, wie ein Betäubungsmittelrezept korrekt ausgestellt wird, welche Regeln bei der Therapie mit starken Opioiden zu beachten sind, sowie ein Dosierschema für orale Analgetika. Ärzte können wissenschaftliche Übersichtsartikel zu schmerztherapeutischen Themen online bestellen. Links führen zu Leitlinien der Fachgesellschaften zur Schmerzbehandlung.
- Für medizinische und pharmakologische Fachkreise, Diabetesberaterinnen und -patienten und deren Angehörige bietet Lilly Deutschland, Bad Homburg, ein Internet-Portal zum Thema Diabetes mellitus an. Unter www.lilly-pharma.de gibt es Informationen zum Krankheitsbild, zur Vorsorge, Diagnostik und Therapie. Ärzte können sich im geschützten Bereich einen Überblick über diagnostische Kriterien, Kontrollparameter und die postprandialen Blutzuckerwerte verschaffen. Behandlungsmöglichkeiten wie Patientenschulung, Anleitung zu Ernährung und Bewegung werden ebenso thematisiert wie unterschiedliche Therapieformen mit oralen Antidiabetika, Insulinen und den Insulinpens. Darüber hinaus sind Kasuistiken und ein Serviceangebot an Broschüren, Links sowie Möglichkeiten zur Literaturrecherche zu finden. Patienten können Hintergrundinformationen über die Formen der Stoffwechselkrankheit, über Behandlungsmöglichkeiten, über Injektionspens und Insuline abrufen. Ernährungstipps sowie ein Service-Angebot mit kostenfreien Broschüren, Tests und Links runden das Angebot ab.
- Unter www.ernaehrungspartner.de hat die Firma B. Braun Melsungen AG, Melsungen, eine Website zum Thema parenterale und enterale Ernährung ins Internet gestellt. Die Site führt in die Ernährungstherapie ein und informiert über Infusionslösungen, -systeme, -pumpen und Venenzugänge. Nutzer des Angebots finden unter anderem einen Grundumsatzrechner zur Ermittlung des Energiebedarfs von Patienten sowie praktische Hinweise zur Organisation ambulanter und stationärer Versorgung.
- Pharma-aktuell.de (www.pharma-aktuell.de) ist das gemeinsame Medizinportal der Unternehmen Asta Medica, Bayer Vital, Boehringer Ingelheim, GlaxoSmithKline, Merck und Novartis. Mithilfe der Meta-Suchmaschine steht Ärzten ein übergreifendes Recherchetool zur Verfügung, das einen schnellen Zugang zu verschiedenen „Channels“ bietet. Dort findet sich unter der Rubrik „Diagnostik & Therapie“ ein alphabetisch gegliedertes Themenangebot von Allgemeinmedizin bis zu Urologie, das zu den jeweiligen Internet-Angeboten der Kooperationspartner führt. In der Rubrik „Kommunikation“ ist eine nach Fachgebieten gegliederte Suche nach Ansprechpartnern möglich. Für Ärzte gibt es darüber hinaus die Möglichkeit zur zertifizierten Online-Fortbildung. Das interaktive Konzept „CME-credits-online“ für Diabetes mellitus wurde vom Deutschen Diabetes-Forschungsinstitut Düsseldorf erstellt. In Anlehnung an die Leitlinien der Deutschen Diabetes Gesellschaft enthält die Online-Fortbildung bislang vier Lernmodule: eine Kurzübersicht, ausführliches Expertenwissen, einen interaktiven Lernteil und schließlich die Prüfung. Wer 80 Prozent der Fragen im Online-Test richtig beantwortet, kann Fortbildungspunkte sammeln, die als Fortbildungsaktivität von der zuständigen Lan­des­ärz­te­kam­mer anerkannt werden. KBr
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