ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2002Arzneimittel: Vertrauen in die Gentechnik

AKTUELL: Akut

Arzneimittel: Vertrauen in die Gentechnik

Dtsch Arztebl 2002; 99(19): A-1262 / B-1083 / C-968

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Medizinischer Fortschritt durch Gentechnik Foto: dpa
Medizinischer Fortschritt durch Gentechnik Foto: dpa
Akzeptanz für gentechnisch hergestellte Präparate gestiegen
Etwa zwei Drittel der Deutschen vertrauen auf medizinischen Fortschritt durch Gentechnik. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung zur Akzeptanz der Gentechnik in Deutschland, die das Meinungsforschungsinstitut EMNID im Auftrag des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller durchgeführt hat. Bei der Behandlung von Krebserkrankungen erwarten 67 Prozent der Befragten entscheidende Fortschritte. Auch bei Aids, Erbkrankheiten und Alzheimer vertrauen viele auf die Möglichkeiten durch gentechnisch hergestellte Präparate. Dementsprechend kann sich die Mehrheit der Bürger (62 Prozent) vorstellen, solche Medikamente einzunehmen.
Kritischer, jedoch optimistischer als noch im Jahr 2000, sehen die Befragten die Auswirkungen der gentechnisch entwickelten Präparate auf ihre Gesundheit. Positiv stehen dem 44 Prozent gegenüber. Jeder Sechste glaubt aber an schädliche Auswirkungen der so produzierten Mittel. Wie in früheren Befragungen, gaben 28 Prozent dieser Gruppe Manipulationen an der Natur als Grund für ihre Abneigung an.
Trotz des Bewusstseins für die Risiken der Gentechnologie glauben jedoch 61 Prozent der Befragten, dass diese Risiken durch gesetzliche Regelungen auf ein zumutbares Maß verringert werden könnten.
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