ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2002Acne inversa: Kenntnisse nehmen ab
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LNSLNS Auch bei dieser Krankheit plädiere ich für eine obligate histopathologische Untersuchung, da ich leider wiederholt die Erfahrung machen musste, dass proportional mit der Entfernung zu einem dermatologischen Zentrum (hier Hautklinik Kassel) die Kenntnis dieses Krankheitsbildes abnimmt. Entsprechend häufig sind es diese Patientinnen und Patienten, die in wechselnden chirurgischen Praxen und Kliniken unter den verschiedensten Diagnosen oft über einen langen Zeitraum behandelt wurden.
Bei regelhafter histopathologischer Untersuchung des exzidierten Materials ist es möglich, bei Betroffenen alleine durch den Blick in die Vorbefundliste eines Pathologischen Institutes zumindest den Verdacht auf das Vorliegen einer Acne inversa zu äußern beziehungsweise noch einmal ganz gezielt nach den entsprechenden histomorphologischen Veränderungen zu suchen und so manche Patienten-Odyssee auf diesem Wege zu beenden.

Dr. med. Oliver Basten
Institut für Pathologie
Klinikum Fulda
Pacelliallee 4, 36043 Fulda

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