ArchivDeutsches Ärzteblatt19/2002Lesen und Heilen: Eine gereimte Glosse zu einem ernsten Thema anlässlich einer Journalistentagung

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Lesen und Heilen: Eine gereimte Glosse zu einem ernsten Thema anlässlich einer Journalistentagung

Dtsch Arztebl 2002; 99(19): [80]

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Es ist nicht von der Hand zu weisen,
dass, wie einst Therapie durch Reisen,
auch Bücher können nützlich sein
– für den, dem Lesen keine Pein –
als Droge, die durch dieses Lesen
Ursach’ der Heilung dann
gewesen.
Es ist die Wirkung durch den Geist,
der dich gesunden heißt.
Hier heilt Natur durch
Schonen
der wichtigen Neuronen
vor Chemikalien aller Art,
die man dem Hirne so erspart.

Doch sei in unserem Land der Reben
noch ein Tipp gegeben:
Auch das „Lesen“ feiner Trauben
– man darf’s dem Arzte
ruhig glauben –
wird als guter „Badischer Wein“


dem Therapeuten Hilfe sein,
manch’ Lese-
Muffel anzuregen,
zu trauen dem Lektüre-Segen.

So sei der gute Geist aus Reben
zur Bibliotherapie gegeben;
auch dann noch kann aus gutem Grunde
man sprechen von Naturheilkunde.
Hannes Sauter-Servaes
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