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Dtsch Arztebl 2002; 99(20): A-1339 / B-1120 / C-1047

Hopf, Günter

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LNSLNS zum Artikel „,Off-Label-Use‘ – Urteil schafft Klarheit“ im DÄ, Heft 16/2002, Seite A 1069
In der Tabelle des oben genannten Artikels haben sich zwei fehlerhafte Aussagen eingeschlichen, die der Autor korrigiert.
Topiramat (Topamaxâ)
Der Hersteller macht zu Recht darauf aufmerksam, dass sein Präparat seit 15. Oktober 2001 auch zur Monotherapie der Epilepsie bei Erwachsenen und Kindern ab zwei Jahren zugelassen ist. Aufgrund umfangreicher Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung von Topiramat sowie unerwünschter Wirkungen dieses Arzneistoffs (u. a. psychische Veränderungen, Sehstörungen, erhöhte Leberfunktionswerte) wird eine sorgfältige Beachtung der Fachinformation des Herstellers empfohlen.
Acarbose (Glucobayâ)
Die einmalige Wortwahl des Anwendungsgebietes von Acarbose („Zusatztherapie bei Diabetes mellitus in Verbindung mit Diät“) darf nach Angaben des Herstellers zu Recht nicht so aufgefasst werden, dass Acarbose nicht mit Sulfonylharnstoffen oder anderen Antidiabetika kombiniert werden kann. Die im Internet abrufbare „Nationale Versorgungs-Leitlinie Diabetes mellitus Typ 2“ empfiehlt vorrangig den Einsatz von Medikamenten, deren Wirksamkeit und Sicherheit in prospektiven, kontrollierten Langzeitstudien nachgewiesen wurde. Für Acarbose liegen Wirksamkeitsbelege zur Risikoreduktion klinischer Endpunkte nicht vor. Dr. med. Günter Hopf
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