ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2002GKV: Ausgaben verschleiert
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LNSLNS . . Die Steigerung der Medikamenten- und Behandlungskosten muss nicht automatisch durch ärztliches Verschulden bedingt sein. Eine Beurteilung ohne Berücksichtigung weiterer Faktoren wie zum Beispiel der Altersentwicklung oder eines zunehmenden Krankenstandes während einer Rezession erscheint mir wertlos. Viel interessanter ist, bei derartiger tendenziöser Taktik offen zu legen, wie hoch die tatsächlichen Ausgaben in den einzelnen Bereichen sind, insbesondere bezüglich der Verwaltungsausgaben der GKV, die bisher verschleiert werden.
Dr. med. C. Passos Pereira, Horbeller Straße 4, 50354 Hürth
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