ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2002Entstehung einer Skaphoidpseudarthrose: Nuklearmedizin nicht vergessen

MEDIZIN: Diskussion

Entstehung einer Skaphoidpseudarthrose: Nuklearmedizin nicht vergessen

Dtsch Arztebl 2002; 99(20): A-1381 / B-1154 / C-1079

Storbeck, Bernd

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LNSLNS In der umfangreichen Erörterung dieser Problematik sollten die Möglichkeiten der Nuklearmedizin bei der Skelettdiagnostik nicht vergessen werden. So ist erwiesen, dass besonders in „röntgenologischen Problemregionen“ wie Hand- und Fußgelenke, teilweise auch der Wirbelsäule, einige Tage nach dem Ereignis ein gestörter Knochenstoffwechsel ausreichende diagnostische Sicherheit erbringt.
In dem durch die Autoren beschriebenen Vorgehen kann bei klinischem Verdacht und unsicherer Röntgendiagnostik nach der Ruhigstellungsphase von acht bis zehn Tagen eine szintigraphische Untersuchung erfolgen. Die Szintigraphie liefert bei kurzer Untersuchungszeit und unproblematischer Lagerung unabhängig von der bevorzugten Ruhigstellung eine weitere diagnostische Qualität. Wir haben in unserer Klinik gute Ergebnisse mit der abgestuften Diagnostik sich ergänzender Verfahren erreicht und gleichzeitig kostenintensivere Methoden wie CT und MRT in Reserve behalten.
Dr. sc. med. Bernd Storbeck
Institut für Nuklearmedizin und Strahlenheilkunde
HUMAINE Klinikum
Pieskower Straße 33, 15526 Bad Saarow

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