ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2002Figur und Porträt bei Picasso

VARIA: Feuilleton

Figur und Porträt bei Picasso

Mischke, Roland

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LNSLNS In Tübingen kann man einen fast unbekannten Picasso erleben. Die in der Kunsthalle gezeigten 103 Bilder und Zeichnungen stammen aus der Sammlung des Künstler-Enkels Bernard. Er ist der Sohn von Paulo, Picassos Sohn aus seiner ersten Ehe mit der russischen Tänzerin Olga Koklova. Die Bilder hingen zu Picassos Lebzeiten verstreut in seinen Häusern und bei Bekannten in Südfrankreich. Nach dem Tod des Meisters fielen sie Bernard als Erbteil zu. Sie gehören fast ausschließlich zum Spätwerk.
Für Picassos spätes Malen
ist kennzeichnend: Jedes Bild suchte sich seinen eigenen Stil. Der Alleskönner aus Málaga hinterließ einen vielschichtigen, in sich verschlungenen Kanon, in dem es –
wie die Tübinger Ausstellung zeigt – immer noch neue Über-
raschungen gibt.
Die Ausstellung ist bis 16. Juni, dienstags bis sonntags von 10 bis 20 Uhr, zu sehen. Der Katalog der Edition Minerva kostet 25 €.
Roland Mischke
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