ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2002Vereinte Kranken: Gutes Neugeschäft

VARIA: Wirtschaft

Vereinte Kranken: Gutes Neugeschäft

Clade, Harald

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LNSLNS Die Vereinte Krankenversicherung AG, die zur Allianz Versicherungsgruppe gehört, erzielte im Geschäftsjahr 2001 um 4,1 Prozent höhere Prämieneinnahmen. Die gesamten Beitragseinnahmen aus der privaten Kranken- und der Pflegeversicherung lagen im vergangenen Jahr bei rund 2,7 Milliarden Euro. Besonders legte das Unternehmen beim Neugeschäft zu, und zwar um rund 16 Prozent.
Die Aufwendungen für abgerechnete Versicherungsfälle stiegen um sechs Prozent auf rund zwei Milliarden Euro. Um 7,3 Prozent waren die Aufwendungen im ambulanten ärztlichen Sektor gestiegen. Die Steigerungen in den Bereichen ärztliche Behandlung (+5,5 Prozent), röntgendiagnostische Strahlentherapie (+9,4 Prozent) und im Bereich Laboratoriumsmedizin (+6,9 Prozent) lagen über dem allgemeinen Durchschnitt. Die Vereinte Krankenversicherung, die sich zum 1. Januar 2003 in Allianz Private Krankenversicherungs-AG umnennen wird, hatte zum Jahresultimo 2001 rund 2,27 Millionen Personen versichert. Dies ist gegenüber dem Vorjahr ein geringfügiger Rückgang bei den Vollversicherten und ein Zuwachs in der privaten Krankheitszusatzversicherung. HC

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