ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2002Deutsche Kranken: Leichtes Wachstum erwartet

VARIA: Wirtschaft

Deutsche Kranken: Leichtes Wachstum erwartet

Dtsch Arztebl 2002; 99(20): A-1391 / B-1160 / C-972

Clade, Harald

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS Die Deutsche Kran­ken­ver­siche­rung AG (DKV), Köln, erwartet, dass die Prämieneinnahmen für das laufende Jahr um 2,7 Prozent steigen werden. Dagegen wuchsen die Beitragseinnahmen der DKV in Deutschland im Jahr 2001 um 2,4 Prozent auf 2,96 Milliarden Euro (2000: 2,89 Milliarden Euro). Das Neugeschäft legte im vergangenen Jahr um fast 16 Prozent zu. In der Krankheitskostenversicherung stieg die Zahl der Versicherten im Saldo um 12 457 auf 768 280 (2000: 755 823). Dies entspricht einer Zunahme um 1,6 Prozent. Bei der DKV waren 2001 insgesamt 2,83 Millionen Kunden versichert. Dies gab der Vorstandsvorsitzende der DKV, Dr. jur. Jan Boetius, anlässlich der Bilanzpressekonferenz seines Unternehmens in Köln bekannt.
Die DKV ist wie bisher Marktführer der Branche und hält einen Marktanteil von 13,9 Prozent. Im vergangenen Jahr stiegen die Leistungen für Versicherte um 8 Prozent auf 2,9 (2,6) Milliarden Euro, bei der DKV AG allein um 6,5 Prozent auf 1,9 (1,8) Milliarden Euro. Überdurchschnittlich stiegen die Ausgaben für Arzneimittel (+10,6 Prozent) und ambulante Arztleistungen (+7,6 Prozent); an die Krankenhäuser wurden 3,8 Prozent mehr gezahlt als im Vorjahr.
Die ausländischen Unternehmen der DKV steuerten 14,5 Prozent an den gesamten Prämieneinnahmen der DKV, einem Unternehmen der ERGO-Versicherungsgruppe, bei. Im Jahr 2000 waren dies noch 13,3 Prozent. Die Verwaltungskostenquote des Unternehmens liegt bei 4,4 Prozent. Das Kapitalanlageergebnis betrug 934 Millionen Euro, ein Wert, der unter dem Vorjahreswert liegt. Die Erträge betrugen im vergangenen Jahr 1,13 (1,19) Milliarden Euro. Die Nettoverzinsung von 7,1 (8) Prozent bezeichnete Boetius als ein „sehr gutes Ergebnis“. HC
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema