ArchivDeutsches Ärzteblatt20/2002Mazda 6: Sechser-Tipp aus Japan

VARIA: Auto und Verkehr

Mazda 6: Sechser-Tipp aus Japan

Seidel, Marc

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Moderner und sportlicher: der neue Mazda 6 Foto: Marc Seidel
Moderner und sportlicher: der neue Mazda 6 Foto: Marc Seidel
Der neue Mazda ist ein gelungener Wurf. Modernes Design, gute Fahrleistungen und eine ansehnliche Serienausstattung sind überzeugende Argumente.

Der Mazda 6 löst bei der japanischen Ford-Tochter das langjährige Erfolgsmodell 626 ab. Mit dem komplett neu konstruierten Auto hofft die Autoschmiede aus Fernost nun, sowohl die alten Kunden halten zu können als auch neue Käuferschichten zu erschließen.
Optisch hat der Mazda 6 durchaus das Zeug, die hohen Erwartungen zu erfüllen, denn er wirkt deutlich moderner und sportlicher als sein Vorgänger. Dieser Eindruck setzt sich im Innenraum fort. Der von vielen Europäern wenig geschätzte japanische Einheitslook hat ein Ende. Die Bedienungselemente haben den leichten Plastik-Charakter, der bislang vielen japanischen Autos anhaftete, abgelegt.
Das Raumangebot ist gut. Den Mazda 6 gibt es als Stufenheck, Fließheck oder als Kombi, der aber erst ab Herbst erhältlich sein wird. Fahrverhalten und Federkomfort des Wagens sind tadellos, die Abstimmung ist allerdings ein wenig mehr auf Sportlichkeit getrimmt.
Die Basisausstattung ist überzeugend: sechs Airbags, ABS, Bremsassistent, elektrische Fensterheber vorne, Klimaanlage, Audiosystem und Zentralverriegelung mit Fernbedienung zählen zum Standard.
Der Mazda 6 wird bei der Markteinführung im Sommer mit drei verschiedenen Benzin-Motorvarianten angeboten: einem 1,8-Liter-Motor mit 88 kW/120 PS, einem 2-Liter-Aggregat mit 104 kW/141 PS sowie einem 2,3-Liter-Triebwerk mit 122 kW/166 PS. Die Verbrauchswerte sind vom Hersteller mit 8,3 Liter, 8,5 beziehungsweise 8,9 Liter Super für die 100-Kilometer-Distanz angegeben. Alle Motoren erfüllen die Euro-IV-Norm (Ausnahme: Der 2-Liter-Motor in Verbindung mit der Getriebeautomatik erfüllt die Norm Euro III). Im Herbst sollen zwei Dieselmotoren in Common-Rail-Technik mit 88 kW/120 PS und 100 kW/136 PS dazukommen.
Einstiegspreis für die Stufenhecklimousine mit 88 kW/ 120 PS sind 19 700 Euro, mit 2-Liter-Motor kostet er ab 21 250 Euro, und in der stärksten Motorisierung sind 25 610 Euro fällig. Marc Seidel
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