ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2002Alkoholismus: Verbrauchssteuern in die KV
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LNSLNS Die sehr erschreckenden Zahlen machen auf subtile Art die Insuffizienz grundlegender Strukturen unseres Gesundheitssystems klar. Welcher mit offenen Sinnen behandelnde Kollege ahnte und wüsste nicht, welchen Aufwand und welche Kosten den genannten stoffgebundenen Süchten geschuldet sind.
Wie kann es da – vor dem Hintergrund der bestehenden komplexen Krise des öffentlichen Gesundheitswesens – vorstellbar sein, dass sich nicht Massen von Ärzten erheben und die Eingliederung der entsprechenden Verbrauchssteuereinnahmen nach dorthin fordern, wo sie allein hingehören: in die Gesetzliche Krankenversicherung!
Dr. med. Wolfgang Böhm, Wikingerufer 8, 10555 Berlin
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