ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2002Selbsthilfegruppen: Kontakt aufnehmen

BRIEFE

Selbsthilfegruppen: Kontakt aufnehmen

Dtsch Arztebl 2002; 99(21): A-1424 / B-1190 / C-1114

Hahne, Margret

Zur Patientenaufklärung:
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LNSLNS Aus eigener leidvoller Erfahrung eine dringende Bitte an alle Kollegen: Legen Sie bitte einem Patienten, dem Sie eine schwerwiegende Diagnose mitteilen müssen, dringend nahe, umgehend Kontakt zu „seiner“ Selbsthilfegruppe aufzunehmen. Auf jeden Fall vor einer Operation.
Die Ansprechpartner der Selbsthilfegruppen sind für eine gründliche Aufklärung der Leidensgenossen hervorragend qualifiziert, einmal aus eigener Patientenerfahrung und aus der Kenntnis der Krankengeschichten zahlreicher Gruppenmitglieder. Ihr Hauptanliegen ist es, den Betroffenen zu helfen, so weit wie möglich mit ihren Ängsten umgehen zu lernen. Sie sind aufgrund eigener Erfahrung Ärzten und Schwestern haushoch überlegen, die nur Verläufe kennen, während die Ex-Patienten wirklich wissen, wovon sie reden und worauf es ankommt. Und sie haben den Vorteil, Zeit zu haben! Derart vorbereitete Patienten gehen ihre Therapie viel gelassener an und können ihre Fragen jederzeit mit dem begleitenden Gruppenmitglied besprechen . . .
Dr. Margret Hahne, Siefenfeldchen 39, 53332 Bornheim

Anmerkung der Redaktion:
Aus dem Leserkreis und auch von der Verfasserin dieses Leserbriefes wurden wir auf einige Adressen aufmerksam gemacht: Bundesarbeitsgemeinschaft der PatientInnenstelle München, Gesundheitsladen München e.V., Auenstraße 31, 80469 München, www.muenchen@patientenstellen.de und www.akustikus.de
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