ArchivDeutsches Ärzteblatt21/2002Medizinstudium: Liste im Internet
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LNSLNS In seinem Beitrag zur Studienreform geht Schulze davon aus, zunächst ein Ausbildungsziel zu definieren. Dieses Ziel besteht darin, den Medizinstudenten zu befähigen, am Ende seiner Ausbildung häufige Krankheitsbilder selbstständig zu erkennen und zu therapieren.
Ein derartiges Ziel setzt voraus, dass die entsprechenden Krankheiten definiert werden. Bereits vor vielen Jahren hat die Universität Liverpool hierzu einen Katalog etabliert. Dieser Katalog wurde auf Veranlassung der Klinischen Pharmakologie in Hannover der dortigen Fakultät vorgelegt und von ihr ergänzt und kommentiert. Er ist jetzt im Internet unter: „www.clin-pharmacol-germany.de“ einzusehen. Diese Liste eignet sich auch hervorragend als eine Grundlage für die Diskussion über die Lehrziele an den einzelnen Fakultäten im Bundesgebiet. Die Liste wurde bereits verwendet, um aus der unübersichtlich hohen Anzahl von Wirkstoffen diejenigen herauszusuchen, die für die Ausbildung unerlässlich sind. Diese Liste wurde von einer internationalen Kommission der Europäischen Gesellschaft für Klinische Pharmakologie erarbeitet und ist unter der gleichen Internetadresse zu finden . . .
Prof. Dr. J. C. Frölich, Institut für Klinische Pharmakologie, Medizinische Hochschule Hannover, Carl-Neuberg-Straße 1, 30625 Hannover
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