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LNSLNS Rolf Liebold, von 1968 bis 1987 Hauptgeschäftsführer der Kassenärztlichen Vereinigung Nord-Württemberg (KV NW), wurde am 5. Mai achtzig Jahre alt.
Der gebürtige Berliner studierte zuerst Chemie und Volkswirtschaftslehre. Nach dem Krieg begann er an der Humboldt-Universität in Berlin Betriebswirtschaftslehre zu studieren. Nach dem Erwerb seines Diploms trat er bei der Krankenversicherungsanstalt Berlin seine erste Stelle als Vertragsreferent an und wechselte 1960 von dort zunächst als Abteilungsleiter und später als Abteilungsdirektor zum Bundesverband der Ortskrankenkassen nach Bonn-Bad Godesberg. 1968 wurde Liebold Hauptgeschäftsführer der KV Nord-Württemberg. Er baute ein umfangreiches Schulungswesen auf, das später als Beispiel für die Schulung der KBV diente. Er war Mitglied in vielen Bundesausschüssen und gestaltete maßgeblich die ersten Nachkriegsrichtlinien mit.
Als exzellenter Kenner des Kassenarztrechts gab Liebold das vierbändige Werk „Kassenarztrecht“ heraus und verfasste ein Handlexikon für den Kassenarzt. Er gehörte zu den Mitbegründern des im ganzen Bundesgebiet weit verbreiteten Gebührenordnungskommentars zu den ärztlichen Gebührenordnungen EBM und GOÄ. Liebold erhielt das Ehrenzeichen der deutschen Ärzteschaft und das Bundesverdienstkreuz I. Klasse des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. EB

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