VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(21): A-1457 / B-1217 / C-1137

EB

Als E-Mail versenden...
Auf facebook teilen...
Twittern...
Drucken...
LNSLNS BenCovino Award – verliehen durch die International Anesthesia Research Society (IARS) für bahnbrechende Untersuchungen zu molekularen Mechanismen von Lokalanästhetika. Dieser von AstraZeneca, Schweden, gesponserte und mit 25 000 $ dotierte Preis wird alle zwei Jahre auf dem jährlichen Meeting der Society vergeben. Wie schon im Jahr 2000 wurde auch in diesem Jahr dieser hoch dotierte Preis in San Diego, Kalifornien/USA, an Dr. med. Dr. rer. nat. Markus W. Hollmann, Klinik für Anästhesiologie der Universität Heidelberg, verliehen.

Mit dem Wilhelm-Hirte-Gedächtnispreis zur Förderung herausragender Leistungen in der klinischen Lehre wurde das Praktikum Notfallmedizin des Zentrums Anästhesiologie der Medizinischen Hochschule Hannover (Direktor: Prof. Dr. med. Siegfried Piepenbrock) ausgezeichnet; Dotation: 6 250 Euro, gestiftet von der Wilhelm-Hirte-Stiftung, Hannover.

Goldene SMM – zum sechsten Mal verliehen durch die Gemeinnützige Vereinigung „Sicheres Material in der Medizin (SMM) e.V.“. Ausgezeichnet wurde unter anderem das Produkt Novolizer®, ein atemzuggesteuertes Pulverinhalationsgerät zur Applikation von Medikamenten bei Atemwegserkrankungen. Novolizer wurde von der Firma Sofotec entwickelt, die heute zur Firma Viatris GmbH & Co. KG, Frankfurt/Main, gehört.

Woldemar-Mobits-Forschungspreis – verliehen anlässlich der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie-, Herz- und Kreislaufforschung e.V. in Mannheim, gestiftet von der Firma 3M Medica, Dotation: 6 000 Euro, an Dr. med. Patrick Schauerte, Universitätsklinikum der Rheinisch-Westfälischen Hochschule Aachen, in Würdigung seiner Forschungsarbeit auf dem Gebiet der antiarrhythmischen Therapie bei Herzrhythmuserkrankungen.

Forschungsprojekte Alzheimer-Forschung – verliehen durch die Alzheimer Forschung Initiative e.V. (AFI), Dotation: insgesamt 350 000 Euro, für fünf richtungweisende Forschungsprojekte über Ursachen, Diagnose- und Therapiemöglichkeiten der Alzheimer-Krankheit. Ausgezeichnet wurden die Arbeiten von Privatdozentin Dr. Anne Eckert, Institut für Pharmakologie, Universität Frankfurt/Main; Prof. Dr. Thomas Deller, Dr. Senckenberg Anatomie, Universität Frankfurt/ Main; Dr. Doris Kretzschmar, Theodor-Boveri-Institut, Universität Würzburg; Privatdozent Dr. Gerald Münch, IZKF, Universität Leipzig, und Dr. Ulrich Pilatus, Institut für Neuroradiologie, Universität Frankfurt am Main. Die Projekte werden zwei Jahre lang mit Mitteln zwischen 51 000 Euro und 76 700 Euro gefördert. Die Wissenschaftler haben Erfahrungen auf dem Gebiet der Alzheimer-Forschung und Erfolg versprechende Forschungsprojekte zur Förderung eingereicht.

Nachwuchsstipendium – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Endokrinologie e.V., an Dr. med. Anke Schneider, Universitätsklinik und Poliklinik für Kinder und Jugendliche der Universität Leipzig, in Würdigung ihres Projektes mit dem Titel „Mutationen des IGF 1-Rezeptors als Ursache für Wachstumsstörungen beim Menschen“. Dr. Schneider ist es gelungen, „eine Familie mit kleinwüchsigen Familienmitgliedern zu finden, die eine Mutation des IGF 1-Rezeptors aufweisen, der für die Wachstumskontrolle zuständig ist“, heißt es in der Laudatio.
Den 1. Preis des Colgate-Forschungspreises Zahnmedizin für junge Wissenschaftler erhielt die Arbeitsgruppe um Dr. med. dent. Torsten
W. Remmersbach, Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie der Universität Leipzig. Der mit 5 000 DM dotierte Preis wurde in Würdigung der Arbeit „Cytologic and DNA-Cytometric Early Diagnosis of Oral Cancer“ verliehen.

Hermann-Emminghaus-Preis – zum neunten Mal verliehen im Rahmen des XXVII. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie e.V. in Berlin, Dotation: 5 500 Euro, an Dr. med. Michael Huss, Oberarzt an der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie an der Humboldt-Universität Berlin (Universitätsklinikum Charité) zur Würdigung seiner wissenschaftlichen Arbeit mit dem Titel „Sind mit Methylphenidat therapierte Menschen einem erhöhten Missbrauchs- und Abhängigkeitsrisiko ausgesetzt?“. EB
Anzeige

Leserkommentare

E-Mail
Passwort

Registrieren

Um Artikel, Nachrichten oder Blogs kommentieren zu können, müssen Sie registriert sein. Sind sie bereits für den Newsletter oder den Stellenmarkt registriert, können Sie sich hier direkt anmelden.

Fachgebiet

Zum Artikel

Anzeige

Alle Leserbriefe zum Thema