ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2002Frankreich: Krise in der Ärztekammer

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Frankreich: Krise in der Ärztekammer

Dtsch Arztebl 2002; 99(22): A-1468 / B-1228 / C-1148

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LNSLNS Gesundheitspolitische Auseinandersetzungen führen zu Rücktritten.
Der Präsident, der Hauptgeschäftsführer und weitere Mandatsträger der französischen Ärztekammer haben am 23. Mai geschlossen ihren Rücktritt erklärt. Neuwahlen sind für den 13. Juni angesetzt. Die Krise wurde ausgelöst durch die Unterzeichnung einer Vereinbarung mit dem Ge­sund­heits­mi­nis­terium und den Krankenkassen. Dabei ging es um den nächtlichen Bereitschaftsdienst und den Einsatz an Wochenenden. Vor dem Hintergrund der seit Monaten andauernden Streiks der Allgemeinärzte für höhere Honorare führte dies dazu, dass zwei Drittel der Mitglieder des Conseil National ihrer Führung das Misstrauen aussprachen. Ein Vermittlungsversuch ist inzwischen gescheitert. Der zurückgetretene Generalsekretär Dr. Pierre Haehnel erklärte: „Wir haben viel zur Realisierung der Gesundheitsreform unternommen, unsere Meinung war gefragt, aber schließlich hat man uns zu den Sündenböcken gemacht.“
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