VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(22): A-1534 / B-1307 / C-1222

EB

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LNSLNS Henry-Meyerding-Award – verliehen von der American Fracture Association anlässlich deren 64. Jahrestag in Williamsburg in Virginia, USA, an Dr. med. Julia Seifert, Universität Greifswald, sowie an den Unfallchirurgen, Priv.-Doz. Dr. med. Dirk Richter, Neurologieprofessor Dr. med. Christof Kessler, an den Oberarzt für Unfallchirurgie Dr. med. Reinhold Laun und den Professor für Unfallchirurgie Dr. med. Axel Ekkernkamp, Berlin/Greifswald, in Würdigung ihrer Arbeit mit dem Titel „How to prevent traffic accidents? Attempt for a solution by an integral accident research analysis“.

Ignatz-Philipp-Semmelweis-Forschungspreis – verliehen im Rahmen des Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Krankenhaushygiene e.V. am 7. April in Berlin, gestiftet von der Firma Bode Chemie, Hamburg, Dotation: 15 000 Euro, an zwei Wissenschaftler zu gleichen Teilen, und zwar an Barbara Loczenski, Krankenschwester und Diplom-Pflegepädagogin aus Berlin, und an Dr. J. H. T. Wagenvoort, Krankenhaushygieniker und Mikrobiologe am Atrium medisch centrum in Heerlen/Niederlande. Loczenski befasste sich in ihrer Diplomarbeit im Studiengang Pflegepädagogik an der Humboldt-Universität zu Berlin mit der Infektionsverhütung in Altenpflegeeinrichtungen und in der häuslichen Pflege. Wagenvoort wurde für seine Leistungen auf dem Gebiet der Forschung über Methicillin-resistente Staphylococcus-aureus-Stämme ausgezeichnet.

Aids-Forschungspreis – zum 13. Mal verliehen, ausgeschrieben von der Deutschen Gesellschaft für Infektiologie e.V., Dotation: 5 200 Euro, gestiftet durch die Firma GlaxoSmithKline, an Dr. med. Hans Tillmann, Hepatologie an der Medizinischen Hochschule Hannover. Tillmann untersuchte im Rahmen seiner Forschungstätigkeit die Relevanz von Hepatitis-Virusinfektionen, insbesondere des GB Virus C, bei HIV-Infektion. Dr. Tillmann nahm den Preis im Rahmen der 2. European Conference on Viral Diseases in München entgegen.

Rudolf-Virchow-Preis – verliehen durch die Deutsche Gesellschaft für Pathologie e.V., Dotation: 5 000 Euro, an Dr. med. Axel Greiner, Universität Würzburg, in Würdigung seiner Arbeiten zum Thema „Die Pathogenese des MALT-Typ-Lymphome“.

GlaxoSmithKline-Stipendium – gestiftet von der Firma GlaxoSmithKline, Dotation: 12 500 Euro, an Dr. med. Gerrit Hagenah, Universitätsklinik Göttingen, Abteilung für Kardiologie und Pneumologie, verliehen während des 43. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie in Bochum. Seit 1997 forscht Hagenah in der pneumologischen Arbeitsgruppe um Prof. Dr. med. Stefan Andreas, Universitätsklinik Göttingen, zum Thema „Cheyne-Stokes-Atmung (CSA) und Herzinsuffizienz“. 1998 wurde er mit seiner Arbeit „Über Herzrhythmusstörungen und nächtliche Sauerstofftherapie bei herzinsuffizienten Patienten mit CSA und über Schlafänderungen als Auslöser der Cheyne-Stokes-Atmung“ promoviert.

European Teaching Recognition Award – verliehen durch die European Academy of Anaesthesiology, Dotation: 5 000 Euro, an Priv.-Doz. Dr. med. Peter H. Tonner, Klinik für Anästhesiologie und Operative Intensivmedizin, Universitätsklinik Kiel, zur Finanzierung von Forschungsarbeiten zur Verbesserung des Erkenntnisstandes der Alpha2-Adrenozeptoragonisten in der Anästhesie im Rahmen nationaler und internationaler Veranstaltungen in Europa.

Deutscher Krebspreis – verliehen durch die Deutsche Krebsgesellschaft e.V., Dotation: 15 000 Euro, zu gleichen Teilen verliehen an Prof. Dr. med. Klaus-Michael Debatin, Ärztlicher Direktor der Universitätskinderklinik Ulm, in Würdigung seiner Arbeiten über Apoptosemechanismen, und an Prof. Dr. med. Peter Lichter, Leiter der Abteilung Molekulare Genetik im Deutschen Krebsforschungszentrum Heidelberg, für seine Entwicklungen neuer Methoden zum Nachweis genetischer Veränderungen in Tumorzellen.

Emil-Kraepelin-Forschungspreis – verliehen durch das Emil-Kraepelin-Preiskuratorium, an Prof. Dr. med. Andreas Marneros, Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, und an Prof. Dr. med. Norbert Müller, Medizinische Fakultät der Ludwig-Maximilians-Universität München, in Würdigung herausragender Forschungsarbeiten im Bereich Psychotischer Störungen. Die Verleihung des mit 15 000 Euro dotierten Forschungspreises fand zu Beginn des Emil-Kraepelin- Symposiums statt und wurde beiden Wissenschaftlern anteilig zuerkannt.

Novo Nordisk Paediatric Endocrine Fellowship – verliehen durch das dänische Pharmaunternehmen Novo Nordisk, an den Berliner Kinderarzt Dr. med. Aris Siafarikas, Krankenhaus für Kinder- und Jugendmedizin „Lindenhof“ in Berlin-Lichtenberg, der sich mit der Analyse von Ursachen verschiedener Wachstumsmuster (growth patterns) und ihrer Folgen bei Kindern und Jugendlichen befasst.

Hans-Heinrich-Niemann-Preis – an Dipl.-Biol. Oliver Dittrich-Breiholz, Institut für Molekularbiologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, sowie an Dr. Caroline Bouchard und Dr. Astrid Kiermaier, Institut für Molekularbiologie und Tumorforschung der Universität Marburg. Die mit je 2 500 Euro dotierte Auszeichnung wurde von der Gesellschaft der Freunde der Medizinischen Hochschule Hannover e.V. vergeben für das Kooperationsprojekt der drei Wissenschaftler auf dem Gebiet der Genforschung. Sie untersuchten den Mechanismus des An- und Abschalten eines Gens. EB

Susanne Lau erhielt den Klosterfrau-Forschungspreis. Foto: Klosterfrau-Forschung
Susanne Lau erhielt den Klosterfrau-Forschungspreis.
Foto: Klosterfrau-Forschung
Klosterfrau-Forschungspreis – zur Bekämpfung von Kinder-Asthma, Dotation: 40 000 Schweizer Franken, gestiftet durch die Firma Klosterfrau, Köln, an Dr. med. Susanne Lau, Ärztin für pädiatrische Pneumologie an der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité) in Würdigung ihrer Langzeitstudie zum Thema zur Bekämpfung von Kinder-Asthma.
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