VARIA: Personalien

Geburtstage

Dtsch Arztebl 2002; 99(22): A-1532 / B-1304 / C-1220

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LNSLNS Prof. Dr. med. Joachim Bennek, Ordinarius für Kinderchirurgie und Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie der Universität Leipzig, wurde am 27. April 65 Jahre alt.
Bennek erhielt 1967 die Facharztanerkennung für Chirurgie; er habilitierte sich 1970 und wurde 1973 zum Oberarzt und 1975 zum Hochschuldozenten in Leipzig berufen. 1983/84 wurde er zum Leiter der Abteilung für Neugeborenenchirurgie und Notfallmedizin im Kindesalter und zum stellvertretenden Direktor der Klinik ernannt. 1989 ist er zum außerordentlichen Professor und zum C-3-Professor für Kinderchirurgie berufen worden, ehe er 1997 zum Ordinarius und zum Direktor der Klinik und Poliklinik für Kinderchirurgie an der Universität Leipzig ernannt wurde. Bennek zählt zu den profiliertesten deutschen Kinderchirurgen.

Wolfgang Brech Foto: Bernhard Eifrig
Wolfgang Brech Foto: Bernhard Eifrig
Prof. Dr. med. Wolfgang Brech, Arzt für Innere Medizin/Nephrologie in Friedrichshafen, vollendete am 28. Mai sein 65. Lebensjahr.
Brech studierte Medizin an den medizinischen Fakultäten der Universitäten München und Wien; zum Dr. med. wurde er 1962 an der Medizinischen Fakultät der Universität München promoviert; Approbation als Arzt 1964, danach – von 1964 bis 1966 wissenschaftlicher Assistent an Universitätskliniken in den USA, danach wissenschaftliche und klinische Arbeiten an der Universität Heidelberg bei Prof. Dr. med. Dr. med. mult. Gotthard Schettler. Die Anerkennung als Facharzt für Innere Medizin erhielt Brech 1972, im Jahr 1973 habilitierte er sich im Fach Innere Medizin an der Universität Ulm und wurde zum Privatdozenten ernannt. Seit 1973 ist Brech in einer internistischen Gemeinschaftspraxis mit Dialyse in Friedrichshafen niedergelassen. 1983 ist er zum außerordentlichen Professor an der Medizinischen Fakultät der Universität Ulm ernannt worden.
Seit 1983 ist Brech berufspolitisch aktiv, so als Vorsitzender des Arbeitsausschusses Arzneimittelrichtlinien und im Vorstand der Kassenärztlichen Vereinigung Südwürttemberg. Von 1985 bis 1982 war er deren 2. Vorsitzender, von 1989 bis 1992 Beisitzer im Vorstand. Zum Vorsitzenden ist Prof. Brech 1997 gewählt worden, ein Amt, in dem er im Jahr 2001 bis 2004 bestätigt wurde. Im Vorstand der Kassenärztlichen Bundesvereinigung arbeitete er in verschiedenen Gremien mit, so insbesondere ist er zuständig für Fragen der Arzneimittelversorgung. Von 1997 bis zum Jahr 2000 war Brech Beisitzer im Vorstand der KBV.

Prof. Dr. med. Karlheinz A. Rosenbauer, Anatom, ehemaliger Lehrstuhlinhaber und Direktor des Instituts für Anatomie der Universität Düsseldorf, vollendete am 30. Mai sein 75. Lebensjahr.
Rosenbauer war am Aufbau des Anatomischen Instituts an der Medizinischen Akademie Düsseldorf (später: Universität Düsseldorf) maßgeblich beteiligt. Schwerpunkte seiner Forschungstätigkeit waren die Gebiete Histologie, Rasterelektronenmikroskopie und Entwicklungsgeschichte.
Der in Köln geborene Arzt und Wissenschaftler wurde 1973 zum Privatdozenten an der damaligen Medizinischen Akademie Düsseldorf ernannt, wo er 1966 zum außerplanmäßigen Professor berufen wurde. Abteilungsvorstand und Professor in Düsseldorf wurde er 1966, ordentlicher Universitätsprofessor 1972. Seit 1992 ist er emeritiert.
Rosenbauer hat zahlreiche wissenschaftliche Aufsätze, Bücher und Handbuchbeiträge verfasst. Mehr als 220 Einzelarbeiten in nationalen und internationalen Fachzeitschriften zeugen von seinem vielfältigen, fruchtbaren Schaffen. Er war Mitglied des Vorstandes der Arbeitsgemeinschaft der Wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaft (AWMF), Düsseldorf.

Dr. med. Hanskurt Bauer, Nestor der deutschsprachigen Kolposkopie, wird am 11. Juni 85 Jahre alt.
Bauer war in der Forschung und Lehre sehr engagiert und hat für die Kolposkopie in wissenschaftlichen Gesellschaften und in der Berufspolitik Vorbildliches geleistet. Er ist in Anerkennung seiner besonderen wissenschaftlichen Verdienste mit der Kopernikus-Medaille der Akademie Kraków (Polen) ausgezeichnet worden. Er wurde zudem zum Ehrenmitglied der französischen Gesellschaft für Kolposkopie und Zervixpathologie ernannt. EB
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