VARIA: Preise

Verleihungen

Dtsch Arztebl 2002; 99(22): A-1533 / B-1289 / C-1205

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Heike Bantel Foto: privat
Heike Bantel
Foto: privat
Young Investigator Award for Research in Clinical Microbiology and Infectious Diseases – gestiftet von der Firma Pharmacia GmbH, Dotation: 11 500 Euro, verliehen durch die European Society of Clinical Microbiology and Infectious Diseases, an Dr. med. Heike Bantel, Institut für Molekulare Medizin, Universität Düsseldorf, für ihre Arbeiten über die Signaltransduktionsmechanismen der Apoptose bei Infektionskrankheiten.

Internationaler Forscherpreis/ HAP Paul Award – verliehen vom Verein für Berufsgenossenschaftliche Heilbehandlung Heidelberg e.V., an Dr. med. Paul Alfred Grützner, Oberarzt an der BG-Unfallklinik Ludwigshafen am Rhein, und an den Doktoranden Jürgen Korber, ebenfalls BG-Unfallklinik Ludwigshafen, für ihre Forschungsarbeit mit dem Titel „Ein hybrides Navigationssystem zur CT-freien Implantation von Hüftgelenkprothesen“.

Oskar-Lapp-Preis – zum zehnten Mal verliehen durch die Oskar-Lapp-Stiftung zur Förderung der Erforschung von Herzkrankheiten, Dotation: 10 240 Euro, überreicht im Rahmen der 68. Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie, Herz- und Kreislaufforschung e.V. am 4. April in Mannheim. Der 1. Preis, dotiert mit 5 120 Euro, ging an Dr. med. Brenda Gerull, Berlin („Mutations of TTN, encoding the giant muscle filament titin, cause familial dilated cardiomyopathy“). Der 2. Preis, ebenfalls mit 5 120 Euro dotiert, ging an Dr. med. Nina Wettschureck, Heidelberg („Absence of pressure overload induced myocardial hypertrophy after conditional inactivation of Ga/Ga11 in cardiomyocytes“).


Politzer-Preis – verliehen während des 23. Politzer Society Meeting in Frankreich, an Dipl.-Ing. Mark Winter, Medizinische Hochschule Hannover. Im Rahmen seiner Forschungsprojekte entwickelte Winter ein Messsystem, das in der Lage ist, die Übertragungseigenschaften des implantierbaren Hörsystems Vibrant Soundbridge während und nach der Operation zu prüfen.

Preis für Hirnforschung in der Geriatrie – verliehen zum neunten Mal durch das Zentrum für Alternsforschung an der Universität Witten/Herdecke, Dotation: 10 000 Euro, gestiftet durch die Firma Merz + Co., Frankfurt/Main, an Dr. phil. Manfred Nosper und Dr. med. Günther Hock, Medizinischer Dienst der Krankenkassen Rheinland-Pfalz, und an Privatdozent Dr. med. Roland Hardt, Geriatrische Rehabilitationsklinik St. Irminen, Trier, in Würdigung der Arbeit „Verlauf und Ergebnisse stationärer Behandlung von Schlaganfallpatienten in geriatrischen und neurologischen Rehabilitationseinrichtungen“.

Preis Disease Management – verliehen durch die Disease Management Association of America (DMAA). Der Preis für das Jahr 2001 ging an die Firma Innovacare GmbH, Oberhaching bei München, in Würdigung der vom Unternehmen entwickelten Disease-Management-Programme. Der „Best International Disease Management Program Award“ wird von der amerikanischen Fachgesellschaft jährlich an ein Unternehmen verliehen, das sich mit besonderem Engagement und Erfolg für die praktische Umsetzung und Propagierung von Disease Management einsetzt. Innovacare führt seit 1997 Programme für Asthma, Diabetes mellitus, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Brustkrebs und Adipositas im Auftrag von gesetzlichen Krankenkassen und der privaten Kran­ken­ver­siche­rung durch.

Leibnitz-Preis – verliehen durch die Deutsche Forschungsgemeinschaft, Dotation: 1,55 Millionen Euro, an die Berliner Entwicklungsbiologin und Genforscherin Dr. Carmen Birchmeier, Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin in Berlin-Buch. Mit ihr wurden elf weitere Forscher geehrt. Der für die Dauer von fünf Jahren vergebene Förderpreis wird an Forscher verliehen, die mit größerem apparativem Aufwand arbeiten. Dr. Birchmeier befasst sich vor allem mit molekularbiologischen Fragen der Embryonal- und Organentwicklung der Säuger. Dabei erforscht sie insbesondere die Signalübertragung, die für ein geordnetes Zusammenspiel von Zellen während dieser Entwicklungsperioden wichtig sind, heißt es in der Laudatio.

Heinz Maier-Leibnitz-Preis – überreicht durch die Bundesbildungsministerin Edelgard Buhlmahn, Dotation: 16 000 Euro, an Dr. med. Achim Kramer (33), Institut für Medizinische Immunologie der Humboldt-Universität zu Berlin (Charité), seit Anfang 2002 Leiter der Arbeitsgruppe „Chronobiologie“ an der Charité, die durch das so genannte Emmy Noether-Programm der Deutschen Forschungsgemeinschaft gefördert wird. EB
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