ArchivDeutsches Ärzteblatt22/2002Zu Ehren von Friedrich Loeffler: Ärztetags-Sonderstempel

VARIA: Post scriptum

Zu Ehren von Friedrich Loeffler: Ärztetags-Sonderstempel

Dtsch Arztebl 2002; 99(22): [100]

Klinkhammer, Gisela

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Das stilisierte Porträt von Friedrich Loeffler (1852–1915) ziert den Sonderstempel, der aus Anlass des 105. Deutschen Ärztetages (28. bis 31. Mai) in Rostock herausgekommen ist. Das Motiv des Ärztetags-Sonderstempels wurde auf Vorschlag des Leiters der Motivgruppe „Medizin und Pharmazie“ im Philatelistenverband, Dr. med. Rudolf Wallossek, Orthopäde aus Odenthal, realisiert.
Loeffler, in Frankfurt an der Oder als Sohn eines Militärarztes geboren, wurde vor allem bekannt durch seine Leistungen auf dem Gebiet der Hygiene und die Entdeckung des Diphtherie-Erregers. Die Stationen seiner Tätigkeit:
– 1874: Promotion an der Friedrich-Wilhelm-Akademie in Berlin. Nach kurzer ärztlicher Tätigkeit an der Charité trat Loeffler in den militärischen Dienst.
– 1879: Berufung an das Berliner Kaiserliche Gesundheitsamt; dort gelangen Loeffler unter Robert Koch wegweisende Entdeckungen auf bakteriologischem Gebiet.
– 1882: Loeffler fand die Erreger verschiedener Tierseuchen.
– 1884: Entdeckung des Erregers der Diphtherie,
des seinen Namen tragenden Loeffler-Bazillus. Erprobung von Immunisierungsverfahren gegen die Maul- und Klauenseuche.
– 1888: Berufung als ordentlicher Professor auf den in Greifswald neu eingerichteten Lehrstuhl für Hygiene. Als Nachfolger Robert Kochs und Direktor des Instituts für Infektionskrankheiten kehrte Loeffler im Jahr 1913 nach Berlin zurück.
Der postalische Sonderstempel zum 105. Deutschen Ärztetag 2002 in Rostock mit dem Porträt von Friedrich Loeffler ist vom 28. Mai an vier Wochen lang (in der ersten Woche mit postalischem Weiterversand an den Adressaten, anschließend als so genannte Gefälligkeitsabstempelung) auf adressierten und ausreichend frankierten Karten oder Briefumschlägen bei der Philatelie-Stempelstelle der Deutschen Post, Postfach 10 00, 18271 Güstrow, erhältlich. Für die Gefälligkeitsabstempelung ist ein ausreichend frankierter und adressierter Rücksendeumschlag beizufügen. Das Mindestporto beträgt zehn Cent. Vor Ort wird während der Sitzungen des Deutschen Ärztetages im Foyer der Stadthalle Rostock (Südring 90, 185059 Rostock) ein Sonderstempelstand eingerichtet. Kli
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