ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2002Arzteinkommen: Psychotherapeuten unerwähnt
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LNSLNS . . . Bei den Fachgruppen sind die Ärzte für Psychotherapeutische Medizin, kurz die Psychotherapeuten (ob ärztlich oder psychologisch), nicht aufgeführt. Keine für mich erkennbare Begründung! Ist es die, dass dann dort peinlicherweise schwarz auf weiß stünde, dass das monatliche Netto der Psychotherapeuten noch weit unter dem Netto der Allgemeinärzte liegt? Mich beeindruckt der Einkommensverlust anderer Arztgruppen so lange überhaupt nicht, solange ich bei einer Arbeitszeit von über 40 Stunden pro Woche am Monatsende nur ein Netto von circa 1 200 Euro zur Verfügung habe. Und was heißt, jede dritte Arztpraxis lohne sich wirtschaftlich nicht? Bei den Psychotherapeuten lohnt sich jede nicht. Dies ist ein Zustand, der schon lange bekannt ist. Ich bin wütend darüber, dass hier offenbar mit Vorliebe so getan wird, als gäbe es uns gar nicht . . .
Dr. med. R. Hagelberg, Eimsbütteler Straße 53–55, 22769 Hamburg
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