ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2002Palliativmedizin: In die hausärztliche Versorgung integrieren

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Palliativmedizin: In die hausärztliche Versorgung integrieren

Dtsch Arztebl 2002; 99(23): A-1604 / B-1375 / C-1278

Mühlenfeld, Hans-Michael

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LNSLNS Als kleine Ergänzung zu Ihrem Artikel möchte ich als Hausarzt Sie darauf aufmerksam machen, dass Ihre Forderungen nach einer Verbesserung der studentischen Ausbildung sicherlich richtig und wichtig sind. Die entscheidende Forderung aber muss es eigentlich sein, die Palliativmedizin besser in die (hausärztliche) Patientenversorgung zu integrieren.
Denn der derzeitige Versorgungsmangel entsteht dadurch, dass unser Gesundheitssystem zurzeit eine solche Versorgung nicht unterstützt (Mangel an Ausbildung, Mangel an Fortbildung, fehlende Vergütungsstrukturen etc.), ja sogar teilweise behindert (Weigerung der Pflegekostenübernahme etc.). Unsere Patienten wünschen sich eine optimierte hausärztliche palliativmedizinische Betreuung, denn sie wollen weder in einem Krankenhaus noch auf einer Palliativstation oder in einem Hospiz sterben, sondern bei sich zu Hause. Und dort werden sie bekanntermaßen von ihrem Hausarzt betreut. Diesen bei ausreichender Honorierung bestmöglich dafür zu qualifizieren sollte unser gemeinsames Ziel sein.
Dr. med Hans-Michael Mühlenfeld, Gemeinschaftspraxis Familienmedizin, Wolmershauser Straße 215 a, 28197 Bremen
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