ArchivDeutsches Ärzteblatt23/2002Integrierter Arbeitsplatz zur Bildbefundung

VARIA: Computer

Integrierter Arbeitsplatz zur Bildbefundung

Dtsch Arztebl 2002; 99(23): A-1611 / B-1382 / C-1285

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3-D-Abdomen-Darstellung in der „MedStation“
3-D-Abdomen-Darstellung in der „MedStation“
Die GWI AG, Bonn, hat neue Funktionen ihres Radiologie-Informationssystems „Orbis RIS“ sowie des Archiv- und Kommunikationssystems „Orbis PACS“ vorgestellt.
„Orbis PACS“ besteht aus den Komponenten „Med-Station“ (Bildbefundarbeitsplatz), „MedStore“ (Archivierung) und „MedWebView“ (Bildverteilung). Das zentrale multimediale Archivierungssystem ermöglicht das sichere Aufbewahren und schnelle Abrufen der Unterlagen und deren Ablage in der elektronischen Patientenakte. Durch integrierte Lösungen, wie Bildbearbeitungsfunktionen und übersichtliches Dokumen-
tenmanagement, eignet sich das Programm für sämtliche EDV-Anwendungen in der Radiologie.
Mit „MedStation“ stehen an den Radiologiearbeitsplätzen Bildbearbeitungsfunktionen für unterschiedliche Diagnoseverfahren zur Verfügung. Die Toolbox bietet eine Vielzahl von professionellen Bearbeitungsfunktionen, wie zum Beispiel Fensterung, Falschfarbendarstellung, Vergrößerung, Lupe, Vermessung, Markierung und Beschriftung sowie Schnittbildverfahren. Hinzu kommen 3-D-Funktionalitäten, die beispielsweise die dreidimensionale Visualisierung von Volumendatensätzen durch Volume Rendering, Surface Rendering oder MIP (Maximum Intensity Projection) ermöglichen. Die Zusammenstellung der Bilder sowie ihre Darstellung mit Beschriftung und Vermessungen lässt sich in Präsentationen dokumentieren. Der Arzt, der den Befund erstellt, legt damit fest, in welcher Zusammenstellung und Darstellung die Bilder im Haus verteilt werden. Auf Knopfdruck werden zum Befund die Bilder in dieser Darstellung präsentiert. Von dieser Anfangsdarstellung ausgehend, stehen dem betrachtenden Arzt sämtliche Funktionalitäten der „MedStation“ zur Verfügung. Mithilfe von Präsentationen können komplette Befunddemonstrationen vorbereitet werden. Der Arzt kann die Befundung unterbrechen und später – auch an einem anderen Arbeitsplatz – fortsetzen, indem er den aktuellen Zustand zwischenspeichert. Der Befundtexteditor übernimmt bestehende Textbefunde automatisiert aus dem RIS beim Aufruf. Wahlweise können diese Texte angezeigt oder editiert werden. Beim Schließen der Bildserie werden diese Textänderungen – unter Berücksichtigung der Rechtestruktur – an das RIS zurückgegeben.
Durch die vollständige Integration der Systeme arbeiten alle Benutzer in einem homogenen, Workflow-orientierten Informationssystem. So lassen sich zum Beispiel durch einen Knopfdruck sämtliche Bilder, die zu ei-
nem zu befundenden Auftrag gehören, laden oder auf der Station sämtliche zu einem fertigen Befund gehörenden Bilder darstellen. EB

Informationen: GWI AG, Gorch-Fock-Straße 5–7, 53229 Bonn, Telefon: 02 28/26 68 26 58, Fax: 26 68 26 66, www.gwi-ag.com
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