Supplement: Praxis Computer

Medical PCs und Monitore

Dtsch Arztebl 2002; 99(23): [21]

EB

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LNSLNS Mit dem In-Kraft-Treten der eurpäischen Norm EN 60601-1 und dem Medizinproduktegesetz (MPG) hat der Gesetzgeber Vorgaben für den Einsatz elektronischer Komponenten in medizinischen Bereichen, etwa in Krankenhäusern und Arztpraxen, gemacht.

Die Firma Tulip Computers bietet mit dem „Vision Line Medical PC“ einen zertifizierten Rechner für den Einsatz im Medizinbereich sowie zertifizierte TFT-Monitore in unterschiedlichen Größen: Der 15,1 Zoll große LCD-TFT-Monitor hat eine Auflösung von 1024 x 768 Pixel bei einem Kontrastverhältnis von 400 : 1 und einer Helligkeit von 250 cd/m2. Der 17 Zoll LCD-TFT-Monitor verfügt über die gleichen Kontrast- und Helligkeitswerte, hat aber eine Auflösung von 1280 x 1024 Pixeln, ebenso wie der 18,1 Zoll große Flachbildschirm, der über ein Kontrastverhältnis von 300 : 1, eine Helligkeit von 235 cd/m2 und einen Betrachtungswinkel von 160° horizontal und vertikal verfügt. Die Monitore sind wahlweise mit separatem Videoausgang oder Touchscreen erhältlich. Alle Modelle haben integrierte Lautsprecher und sind mit einem robusten Schwenkarm ausrüstbar, der sich über drei Achsen bewegen lässt.
Informationen: Tulip Computers Deutschland GmbH, Schiess-Straße 48, 40549 Düsseldorf, Telefon: 02 11/5 95 50, Internet: www.tulip.com
- Der „Maxdata PC WA MPG“ des gleichnamigen Computerherstellers ist ebenfalls nach dem Medizinproduktegesetz (EN 60601) zertifiziert. Das System ist mit einem Pentium-4-Prozessor ausgestattet und hat einen Arbeitsspeicher von 128 MB SDR SDRAM sowie ein Asus-P4B-Mainboard. Zum Basis-Set gehören ein 48-faches CD-ROM-Laufwerk, eine 32 MB AGP-Grafikkarte und eine 20 Gigabyte große Festplatte. Als Betriebssystem wird Windows 98SE vorinstalliert. Der Rechner kann auch individuell konfiguriert werden.
Informationen: Maxdata Computer GmbH & Co KG, Elbestraße 12–16, 45768 Marl,
Telefon: 0 23 65/9 52 22 60,
Internet: www.maxdata.com

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- Mit dem „SID FutureClient“ hat Signum Data einen lüfterlosen Rechner für Pentium-4-Prozessoren mit einer Taktrate von 2,2 Gigahertz vorgestellt. Das System ist in einem kompakten Aluminiumgehäuse untergebracht, in das Kühlrippen integriert sind, die auch die Wärme der CPU und der Festplatte abführen. Die Wanddicke von bis zu 14 mm gewährleistet eine Belastbarkeit des Chassis bis maximal 70 kg. Das Gehäuse ist mit einem hochleitfähigen Lack auf Wasserbasis lackiert, der zum EMV-Schutz beiträgt. Der Energiebedarf des Rechners ist nach Angaben des Herstellers um etwa zwanzig Prozent geringer als bei vergleichbaren PC-Systemen.
Die Geräte erfüllen die Normen CE, EN60950 und FCC und sind daher auch für den Einsatz in Arztpraxen geeignet.
Informationen: Signum Data electronics GmbH, Dieselstraße 19–21,
70839 Gerlingen, Telefon: 0 71 56/20 88-0,
Internet: www.signum-data.de

- Der „Hercules Medical“ von der Penta GmbH ist ein modularer Hochleistungs-Medizin-PC in einem geschlossenem Aluminiumgehäuse. Dadurch lässt sich das Gerät desinfizieren und für Anwendungen im OP-, Intensiv- und Schleusenbereich einsetzen. Der lüfterlose Betrieb ermöglicht einen Einsatz auch in geräuschsensitiver Umgebung. Dem Bediener steht optional ein Touchscreen zur Dateneingabe zur Verfügung. Auf Wunsch kann das Gerät auch mit einer integrierten Tastatur ausgerüstet werden. Der PC ist nach EN 60601-1 und EN 60601-1-2 zertifiziert. Seine Ausstattung umfasst standardmäßig USB, eine parallele und vier serielle Schnittstellen (davon zwei galvanisch getrennt), drei freie Steckplätze, Stereo-Lautsprecher und Anschlussmöglichkeiten für ein externes Floppy-/CD-Laufwerk. Optional ist eine integrierte USV erhältlich. EB
Informationen: Penta GmbH, Lindberghstraße 7, 82178 Puchheim, Telefon: 0 89/8 00 72 20,
Internet: www.penta.de

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