Supplement: Praxis Computer

Praxistipp zur Datensicherung

Dtsch Arztebl 2002; 99(23): [24]

Hilbert, Karsten

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LNSLNS Für die Datensicherung in der Arztpraxis gilt der Grundsatz, dass jede erstellte Datensicherung überprüft werden sollte (siehe auch die Empfehlungen im Artikel „Datensicherung in der Praxis-EDV“ PC 1/2002).
Einerseits muss man sich vergewissern, dass die vorgesehene Strategie für eine eventuell notwendige Rücksicherung von Daten auch tatsächlich funktioniert. Dies ist einmalig bei der Einführung und wiederholt nur bei größeren Änderungen im Vorgehen zur Datensicherung notwendig.
Andererseits ist es nach Erstellen jeder einzelnen Datensicherung erforderlich, diese auf technische Unversehrtheit zu überprüfen. Eine Beschädigung der Sicherungsdatei kann durch verschiedene Ereignisse verursacht werden, beispielsweise durch Fehler in der Magnetschicht von Datenträgern, durch Stromschwankungen und durch Einwirkung von elektromagnetischer oder Röntgenstrahlung auf RAM-Bausteine. Ein einzelnes „umgekipptes“ Bit kann schon genügen, um große Teile der Sicherung unbrauchbar zu machen.
Die entsprechende Prüffunktion heißt Verifizierung. Im einfachsten Fall erreicht man dies durch Auspacken der gesicherten Daten auf Probe und Vergleich mit den Originaldaten. Dies funktioniert auch dann, wenn die eingesetzte Datensicherungssoftware keine Option zum Verifizieren bietet. Karsten Hilbert
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