ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2002Logopäden: Für Ausbildung an Fachhochschulen

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Logopäden: Für Ausbildung an Fachhochschulen

Dtsch Arztebl 2002; 99(24): A-1624 / B-1372 / C-1280

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Fotos: Peter Wirtz
Fotos: Peter Wirtz
Bisheriger Ausbildungsgang entspricht nicht dem
europäischen Standard.

Der Deutsche Bundesverband für Logopädie (dbl) beklagt das im Vergleich zu anderen EU-Staaten niedrige Ausbildungsniveau. Die deutschen Logopäden sind die einzige sprachtherapeutische Berufsgruppe in der EU, die nicht über eine akademische Qualifikation verfügt. Anlässlich einer Zusammenkunft des europäischen Dachverbands der nationalen Logopädenverbände in Berlin forderte dbl-Präsidentin Monika Rausch die Bundesregierung auf, das mehr als 20 Jahre alte Berufsgesetz der Logopäden dem europäischen Niveau anzupassen.
Nur im Rahmen einer akademischen Ausbildung könne sich in Deutschland eine durch Logopäden initiierte Forschung etablieren, betonte Rausch. Lehrlogopäden hätten bisher keine Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln und qualifizierten Nachwuchs zu rekrutieren. Fortschritte der wissenschaftlichen Forschung würden so in Ausbildung und Praxis nicht adäquat berücksichtigt, was auf Dauer zu Qualitätsdefiziten in der logopädischen Diagnostik führe.
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