ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2002Aktive Sterbehilfe: Einer der qualvollsten Tode

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Aktive Sterbehilfe: Einer der qualvollsten Tode

Dtsch Arztebl 2002; 99(24): A-1662 / B-1408 / C-1315

Schottmann, R.

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LNSLNS Mit großer Verwunderung las ich in der letzten Spalte, dass aktuelle Forschungsergebnisse der Palliativmediziner belegen, dass mehr als 90 % der ALS-Patienten keineswegs einen qualvollen Tod durch Ersticken erleiden.
Ich frage mich ganz besorgt, auf welchen Grundlagen diese Forschungsergebnisse basieren.
In meinem eigenen unmittelbaren Umfeld ist meine Schwägerin mit 40 Jahren einen der qualvollsten Tode gestorben, die man sich vorstellen kann, alldieweil sie an einer ALS gelitten hat. Ich frage mich allen Ernstes, ob, nur weil 90 % angeblich „friedlich sterben“, den restlichen 10 % dieses qualvolle, über Wochen dauernde Siechtum zumutbar ist.
Dr. med. R. Schottmann, Wetzendorfer Straße 22, 91207 Lauf
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