ArchivDeutsches Ärzteblatt6/1996ICD-10: Zweifel an der zerebralen Funktion der Initiatoren
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LNSLNS Es hilft ja alles nichts, die Angelegenheit "schönzureden". Traurig ist nur, daß die Entscheidungsfindung 17 Tage vor Beginn des neuen Quartals gefallen ist, als alle Software-Hersteller nun schon "geschaltet" hatten. Wenn man sich den berühmten ICD-Schlüssel allerdings nüchtern betrachtet, dann kommen einem niedergelassenen Frauenarzt Zweifel an der zerebralen Funktion seiner Initiatoren.
Zwar gibt es ausdrücklich den Kontakt mit einem Krokodil (im Hause, auf der Straße oder sonstwo), auch die gerichtlich angeordnete Hinrichtung ist mit einem Diagnoseschlüssel besonders versehen. Also wesentliche Dinge des täglichen, allgemeinen Bedarfs, ohne die sicherlich eine Praxisführung nicht mehr denkbar ist im Zuge der internationalen Vernetzung. Aber so etwas Banales wie eine intakte Virginität (Jungfräulichkeit) findet sich überhaupt nicht darin. Soll sich jetzt die Jungfrau ein Krokodil anschaffen? Oder gibt es etwa im Lande der Väter des ICD keine Jungfrauen mehr? Bevor also die Ärzte nun wieder mit irgend etwas Neuem, Unausgegorenem beaufschlagt werden, sollten wirklich Fachleute sich der Angelegenheit annehmen und nicht irgendwelche Mitmenschen aus dem Elfenbeinturm, denen Krokodile offenbar näherstehen als jungfräuliche Mitbürgerinnen.
Dr. med. Otto P. Happel, Karrelkamp 5, 32427 Minden
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