ArchivDeutsches Ärzteblatt24/2002Stirbt der Helicobacter pylori aus?

MEDIZIN: Referiert

Stirbt der Helicobacter pylori aus?

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LNSLNS In Schweden beträgt die H.-p.-Durchseuchungsrate bei zehn- bis zwölfjährigen Kindern, die in Skandinavien geboren wurden, nur 2 Prozent, während der Keim bei Kindern aus dem mittleren Osten und Afrika in 55 Prozent gefunden wurde, berichten skandinavische Autoren. Die Daten stützen sich auf Untersuchungen mit Elisa-, Immunoblot- und Atemtest. Untersuchungen des familiären Umfelds ergaben darüber hinaus, dass die Infektionskette innerhalb der Familie verläuft und dass eine Übertragung von einem Kind auf das andere praktisch keine Rolle spielt. Ähnliche Daten liegen übrigens auch aus Deutschland vor, wo die Seroprävalenz bei deutschen Kindern deutlich unter 10 Prozent liegt. w

Tindberg Y, Bengtsson C, Granath F, Blennow M, Nyren O, Granström M: Helicobacter pylori infection in Swedish school children: lack of evidence of child-to-child transmission outside the family. Gastroenterology 2001; 121: 310–316.

Ylava Tindberg, Department of Medical Epidemiology, Karolinska Institute, P.O. Box 281, S-171 77 Stockholm, Schweden, E-Mail: ylava.tindberg@mep.ki.se

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