ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2002Arzt und Geschäft: Augenmaß erforderlich

BRIEFE

Arzt und Geschäft: Augenmaß erforderlich

Dtsch Arztebl 2002; 99(25): A-1743 / B-1476 / C-1375

Schleifer, Jochen

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LNSLNS Der Artikel von Herrn Jachertz lässt ihn als Anwalt der Patienten erscheinen, um sie vor dem Zugriff „IGeLnder“ Ärzte zu schützen.
So einfach liegen die Dinge aber nicht. Es ist inzwischen ja schon zum Allgemeingut geworden, dass es notwendige und nützliche Gesundheitsleistungen gibt und man immer mehr zu einer Basisversorgung kommen will. Nehmen wir zum Beispiel den gynäkologischen Ultraschall der Mamma. Wenn kein Tastbefund oder keine auffällige Mammographie vorliegt, ist dies keine Kassenleistung. Wenn die Patienin die Untersuchung aber wünscht, um ein „sichereres Gefühl“ zu haben, ist sie selbstverständlich eine privat zu bezahlende Leistung. Immer höhere Anforderungen an Gerätetechnik und Zertifizierung machen die Mammographie seit Jahren zum Minusgeschäft. (Im Bereich der KV Saarland wird eine beidseitige Mammographie mit circa 23 Euro vergütet.) Auch hier ist die Eigenverantwortung der Patientin gefragt, die diese Untersuchungen in Zukunft wohl bezahlen wird müssen . . .
Dr. med. Jochen Schleifer, Am Zweibrücker Tor 12, 66424 Homburg
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