ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2002Arzt und Geschäft: Ratschläge unerwünscht
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LNSLNS Die Basis des Arztberufes ist seit Tausenden von Jahren der Hippokratische Eid. Nur, wer diesen befolgt, macht heute bankrott, dank Status Leistungserbringer, sprich horizontale und vertikale Eurozuteilung mit doppeltem Abzugsverfahren, bei den Klinikern kommende DRGs, die ausschließlich ökonomischen Behandlungserfolg garantieren, leider aber den Kollegen auf der „Basis des Arztberufs“ immer mehr uralte multimoribunde Mitmenschen bescheren, ist bereits heute bei mehr als 60 % Arbeitszeit für immer kleiner geschriebene größer werdende Formulare nirgendwo mehr eine Basis des Arztberufs erkennbar . . . Das Letzte, was eine immer älter werdende Ärzteschaft mit Nachwuchssorgen braucht, sind gute Ratschläge mit Ethik und Ideologie. Dies hat jeder von uns, neben fundiertem Wissen, über 20 Jahre auf harten Schulbänken unter Bedingungen genossen, die nicht einmal Sozialhilfeempfängern heute zugemutet werden dürfen.
Dr. med. Hans Hainz, Bahnhofstraße 4, 65550 Daun
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