ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2002Ethikkomitee: Ethik-Komitee an der MHH in 2000 gegründet
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LNSLNS . . . Bereits im Dezember 2000 wurde an der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) ein Klinisches Ethik-Komitee(KEK) gegründet, das seither kontinuierlich in der Patientenversorgung tätig ist. In den zurückliegenden eineinhalb Jahren hat das KEK folgende Aufgaben wahrgenommen: Information und Weiterbildung in Fragen der medizinischen Ethik; Beratung und Hilfestellung bei individuellen Konfliktfällen in der Krankenversorgung; Bearbeitung übergeordneter Fragen im Sinne einer Leitlinien-Entwicklung. Das KEK der MHH besteht aus 19 Personen und ist interdisziplinär besetzt.
Die Gründung an der MHH erfolgte in Kenntnis des Engagements der konfessionellen Krankenhausverbände Deutschlands, die seit 1997 das Konzept klinischer Ethikkomitees propagieren. Im universitären Bereich sind unseres Wissens nach ebenfalls vereinzelt klinische Ethikkomitees gegründet worden, jedoch scheint das KEK an der MHH derzeit die Einrichtung mit der größten Beratungserfahrung und kontinuierlichen Tätigkeit zu sein. Es ist zu begrüßen, dass sich das Modell einer professionellen Ethikberatung in der Krankenversorgung an universitären und nichtuniversitären klinischen Einrichtungen in Deutschland durchzusetzen beginnt.
Dr. Gerald Neitzke, Vorsitzender des KEK an der MHH, Carl-Neuberg-Straße 1, 30623 Hannover
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