ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2002Ärztemangel: In Praxis aushängen
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LNSLNS Ihr Artikel ist eine ausgezeichnete Zusammenstellung von Fakten, die zwar viele Mediziner kennen, und von denen man tatsächlich annehmen muss, dass sie auch von den Politikern und Vertretern der Krankenkassen gekannt werden, die aber leider noch nicht in ausreichender Form den Weg in die Öffentlichkeit gefunden haben.
Man sollte ihn in jeder Vertragsarztpraxis, in jeder Krankenhausambulanz, ja, in jedem Patientenzimmer, aushängen! Ein mit mir befreundeter Vertragsarzt übrigens hat sich erdreistet, in seinem Wartezimmer auszuhängen, wie viel er für seine Leistungen am Kassenpatient von den Krankenkassen als Vergütung erhält. Nach entrüsteten Anrufen seiner Patienten bei ihren Krankenkassen bekam er doch tatsächlich Anrufe von Kassenfunktionären mit der Bitte, diese peinlichen Daten fürderhin nicht mehr zu veröffentlichen. Ist das die Möglichkeit? Jedenfalls zeigt dies, dass die Patienten durchaus an dieser Thematik interessiert sind, und dass es der Ärzteschaft immer noch nicht gelungen ist, für ihre Belange in ausreichender Weise Stimmung zu machen . . .
Lutz Müller-Lobeck, Römerstraße 24, 68259 Mannheim
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