ArchivDeutsches Ärzteblatt25/2002Nussknackerösophagus und Säurereflux

MEDIZIN: Referiert

Nussknackerösophagus und Säurereflux

Dtsch Arztebl 2002; 99(25): A-1771 / B-1497 / C-1395

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LNSLNS Ösophaguserkrankungen können zu Angina-pectoris-artigen Beschwerden führen, wobei in 50 Prozent ein gastroösophagealer Reflux, in 10 bis 30 Prozent Motilitätsstörungen und in 10 Prozent eine säureinduzierte Minderung der Koronardurchblutung ursächlich anzuschuldigen sind. Die Autoren berichten über 45 Patienten mit einem Nussknackerösophagus, der durch hohe Druckamplituden im unteren Drittel der Speiseröhre gekennzeichnet ist. In 70 Prozent fand sich ein pathologischer gastroösophagealer Reflux bei diesen Patienten. Wenn eine koronare Herzkrankheit ausgeschlossen werden kann, sollte deshalb bei Patienten mit einem Nussknackerösophagus und Angina-pectoris-Symptomen als erstes eine antisekretorische Therapie mit Protonenpumpenblockern durchgeführt werden. w

Börjesson M, Pilhall M, Rolny P et al.: Gastroesophageal acid reflux in patients with nutcracker esophagus. Scand J Gastroenterol 2001; 36: 916–920.

Dr. Mats Börjesson, Multidisciplinary Pain Center, Department of Medicine, Sahlgrenska University Hospital Östra, 416 85 Gothenburg, Schweden.

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