ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2002Ärzte ohne Grenzen: Mitarbeiter gesucht

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Ärzte ohne Grenzen: Mitarbeiter gesucht

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Ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen untersucht ein Flüchtlingskind aus Somalia. Foto: Sebastian Bolesch
Ein Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen untersucht ein Flüchtlingskind aus Somalia. Foto: Sebastian Bolesch
Jahresbericht der Hilfsorganisation weist gutes Spendenergebnis auf.
Die deutsche Sektion von Ärzte ohne Grenzen hat im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben mit Einnahmen von 33,9 Millionen DM ein gutes Ergebnis erzielt. Das teilte die Hilfsorganisation anlässlich der Vorstellung ihres Jahresberichts 2001 mit. Danach haben 114 Mitarbeiter aus Deutschland im letzten Jahr in Projekten des internationalen Netzwerks gearbeitet.
Ärzte ohne Grenzen zufolge hat es im vergangenen Jahr auf internationaler Ebene jedoch immer wieder Engpässe bei der Personalgewinnung für Auslandseinsätze gegeben. „Wir würden diese Engpässe gern ausgleichen, indem wir in Deutschland mehr qualifiziertes Personal für die Auslandsprojekte gewinnen“, sagte die Vorstandsvorsitzende Gundula Epp-Graack. Die Organisation sucht vor allem Ärzte, Hebammen und medizinisch-technische Assistenten.
Derzeit sind die meisten Mitarbeiter der Hilfsorganisation zufolge in Angola tätig. 160 internationale und 2 000 angolanische Mitarbeiter versuchten dort, die Folgen der katastrophalen Ernährungssituation zu bekämpfen. Seit dem Waffenstillstand Anfang April habe Ärzte ohne Grenzen Zugang zu Gebieten, die drei Jahre lang von jeder humanitären Hilfe abgeschnitten waren. Etwa eine halbe Million Menschen sei infolge des jahrelangen Bürgerkriegs von Hunger und Tod bedroht.
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