ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2002Wissenschaftsrat: Mehr Mittel für Hochschulbau

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Wissenschaftsrat: Mehr Mittel für Hochschulbau

Dtsch Arztebl 2002; 99(26): A-1784 / B-1508 / C-1408

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LNSLNS Der 32. Rahmenplan für den Hochschulbau ist verabschiedet worden.
Bund und Länder sollten ihre Haushaltsansätze für den Bau und die Sanierung der Hochschulen deutlich anheben, fordert der Wissenschaftsrat. Das Gremium stellte kürzlich in Berlin seine Empfehlungen zum 32. Rahmenplan für den Hochschulbau vor. Damit kommt der Wissenschaftsrat seiner Aufgabe nach, Bedarf und Qualität von Bauvorhaben, Großgeräten und Erstausstattungen für Hochschulen zu prüfen. Diese werden von Bund und Ländern jeweils zur Hälfte finanziert.
Für das Jahr 2003 empfiehlt der Wissenschaftsrat Investitionen in Höhe von 3,2 Milliarden Euro. Der Vorsitzende des Wissenschaftsrates, Prof. Dr. med. Karl Max Einhäupl, begrüßte, dass Bund und Länder der Modernisierung der Hochschulen offenbar eine hohe Bedeutung beimessen. Dennoch fehlten für das Jahr 2003 voraussichtlich 600 Millionen Euro in den entsprechenden Haushaltsansätzen.
Für den 32. Rahmenplan seien von den 16 Bundesländern tendenziell weniger neue Vorhaben angemeldet worden, berichtete Einhäupl. Eine Ausnahme bilde Sachsen. Bei den westlichen Ländern investierten seit Jahren besonders die großen Flächenstaaten, wie Baden-Württemberg und Bayern. In Berlin sollen sich die allgemeinen Ausgabensenkungen im Zeitraum 2002 bis 2005 nicht proportional auf den Hochschulbereich auswirken, sagte der Vorsitzende des Wissenschaftsrates. Die Hochschulen hätten aufgrund der Hochschulverträge weiterhin Planungssicherheit.
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