ArchivDeutsches Ärzteblatt26/2002Ersatzkassen: Absage an Wahltarife

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Ersatzkassen: Absage an Wahltarife

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LNSLNS Verband beschließt Reformprogramm.
Ein Programm für eine Modernisierung der Gesetzlichen Kran­ken­ver­siche­rung hat der Verband der Angestellten-Krankenkassen beschlossen (www.vdak-aev.de). Die Vorsitzende Monika Mönig-Raane betonte, eine Verbesserung von Qualität und Effizienz sei das Ziel, das jede Reform anstreben müsse. In diesem Zusammenhang kritisierte sie das „individuelle Wahlleistungsmodell“ der Union. Weil diese den aussichtslosen Versuch aufgegeben habe, eine präzise Abgrenzung von Grund- und Wahlleistungen vorzunehmen, überlasse sie die Entscheidung nun den Versicherten. Zur Stabilisierung des Beitragssatzes trage das Modell jedoch nicht bei. In dem Maße, in dem ein Gesunder seinen Beitrag entlaste, würden die Beiträge aller anderen zusätzlich belastet, denn die notwendigen Leistungen müssten nach wie vor von der Versichertengemeinschaft finanziert werden.
Mönig-Raane plädierte stattdessen für die Beibehaltung des einheitlichen Leistungskatalogs. Sinnvoll sei allerdings, den Kassen zu ermöglichen, ihren Versicherten individuelle Zusatzangebote zu machen, beispielsweise ein Einbettzimmer im Krankenhaus oder reisemedizinische Leistungen.
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